Das Kultur & Kongresshaus der Stadt

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Das KUK Kultur und Kongresshaus Aarau ist eine Institution der Stadt Aarau. Es bietet eine ideale Plattform für anspruchsvolle Anlässe in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesellschaft. Dabei tritt das Kultur & Kongresshaus Aarau nicht aktiv als Veranstalter auf. Die Belegung erfolgt ausschliesslich über Vermietung. Architektonische Raffinesse zwischen klassischer Eleganz und moderner Funktionalität gepaart mit flexibler Veranstaltungstechnik, bester Akustik und viel Gestaltungsspielraum für jeden Anspruch lassen keine Wünsche offen.

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Veranstaltungen
 
19.02.2022
Irak – Eine Reise ins unbekannte Kurdistan
Den Nordirak bringt man vor allem mit Krisen, Krieg und Katastrophen in Verbindung. In seiner emotionalen Reportage zeigt Fotograf David Lohmüller das Land jedoch in seiner ganzen Vielfalt: Eindrucksvolle Landschaften, pulsierende Städte, traditionelle Feste und das alltägliche Leben der Bewohner, die Kurdistan ihre Heimat nennen. Dafür reist er mehrfach in den Irak und trifft Menschen aller sozialen Schichten, vom Waisenkind bis zum Parlamentspräsidenten. Ein Taxi bringt ihn von der Türkei in die Autonome Region Kurdistan im Norden des Irak. Er erreicht die Universitätsstadt Duhok, in deren Umkreis mehr als 300’000 jesidische Geflüchtete leben, nachdem deren Dörfer 2014 von einem Massaker der IS-Milizen heimgesucht wurden. David Lohmüller erlebt ihren Alltag, nimmt an ihren traditionellen Festen teil, lauscht ihren Geschichten und besucht das grösste jesidische Heiligtum Lalesh. Er erkundet die Natur- und Kulturlandschaften der Region, die weiten Talebenen des Tigris, karstige Bergketten, fruchtbare Weiden und fängt die Schönheit des Landes mit der Kamera ein. Doch auch traurige Momente begleiten seine Reise, etwa als er ein ehemaliges Foltergefängnis aus der Zeit von Saddam Hussein besucht oder Frauensoldaten im Ausbildungslager der Peschmerga interviewt. David Lohmüller nimmt das Publikum mit auf eine spannende und persönliche Reise in das Irakisch-Kurdistan der Gegenwart. Dabei kommen viele Einheimische zu Wort, die ihre Erfahrungen und Gedanken in kurzen Videos teilen und somit hochaktuelle Einblicke in eine Region bieten, über die viel berichtet wird, die aber kaum jemand kennt.
Samstag 19.02.2022, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
26.02.2022
V. Pianofestival Aarau: Fantasie & Virtuosität
Chopin, Beethoven, Poulenc, Mozart, Brahms, Rubinstein, Schubert und Czerny sind Komponisten des V. Pianofestival Aarau. Ihre fantasievolle und virtuose Musik gibt so ganz natürlich auch das Motto «Fantasie und Virtuosität» für das V. Pianofestival Aarau. Chopins Etüden sind romantische Charakterstücke, virtuos und ausdrucksvoll, ein Meilenstein der Klavierliteratur. Das erste Konzert bietet die seltene Gelegenheit, alle 24 Etüden auf einmal zu hören. Sein Sextett für Klavier und Bläserquintett bezeichnete Francis Poulenc als «Kammermusik der direktesten Art: eine Hommage an die Blasinstrumente, die ich schätze, seit ich begonnen habe zu komponieren.» Poulenc hebt die Ausdrucksmöglichkeiten und Klangcharakter der verschiedenen Instrumente hervor. Zudem lässt sich der für Poulencs Musik charakteristische Dualismus deutlich ausmachen. An der Oberfläche ist es extravagant und komisch, doch dahinter weitaus melancholischer. Dagegen ist Beethovens Quintett für Klavier und Bläser viel symphonischer gestaltet. Auch bildet das brillante Klavierpart einen konzertanten Gegensatz zu den Bläsern. Diese beide ausgesprochen schöne Werke können Sie im zweiten Konzert hören, gespielt von Musikern internationalen Ranges, die alle in der Schweiz wohnhaft sind. Im dritten Konzert werden zwei weitere Meisterwerke der Kammermusik aufgeführt, Klavierquartette von Mozart und Brahms. Sie werden von hervorragenden jungen internationalen Künstlern vorgetragen, die alle in der Hochschule für Musik und Theater München studieren. Mit seinem ersten Klavierquartett schuf Mozart praktisch eine neue Kammermusikgattung. So pianistisch dankbar der Klavierpart auch ist, behandelte Mozart alle vier Instrumente gleichberechtig. Das Quartett gehört zu den persönlichsten Werken Mozarts, düstere dramatisch-leidenschaftliche Energie bestimmt vor allem den Charakter des ersten Satzes. Dagegen ist Brahms erste Klavierquartett bekannt vorwiegend wegen dem furiosen letzten Satzes, Rondo alla Zingarese. Brahms verwandelt den Überschwang von Rubato und Ornamentation, die Bordun- und Cymbalklänge und die schmachtenden Melodien der Zigeunermusik in vitalste Kammermusik. Das vierte Konzert beginnt mit der Sonate Op. 89 von Anton Rubinstein. Der grosse russischer Klaviervirtuose und Komponist spielte das Werk 1871 mit seinem Bruder Nikolaj in St. Petersburg und ein Jahr später in Wien mit Franz Liszt. Die grosse Sonate ist typisch an Rubinsteins Kompositionsstil: Schöne romantische Melodien in einer klassischen deutschen Struktur. Völlig unbekannt und doch ein Stück, das jeder Musikliebhaber unbedingt kennen sollte. Dem im Jahr 1824 komponiertes «Variations sur un thème original», eines der schönsten Werke Schuberts, folgt das letzte Stück des Abends, «Ouverture charactéristique et brillante» von Carl Czerny. In vielen Elementen erinnert Czernys Musik an Schubert, seinen grossen Wiener Zeitgenossen: Schwungvolle Schwärmerei und arienhafte Themen durchziehen die Werke, Melodienseligkeit, Brillanz und Bravour wechseln mit Empfindsamkeit und Expressivität ab.
Samstag 26.02.2022, 14:00 Uhr bis 22:30 Uhr
04.03.2022
Alaska – 1900 km durch die Wildnis
Explora-Multimediareportage Alaska, das ist grenzenlose Wildnis. Die Schweizer Manuel Meier und Lukas Mathis durchqueren das Gebiet auf einer Länge von 1900 km entlang der Brooks Range, von der kanadischen Grenze bis zum Pazifik. Schneestürme, hungrige Grizzlybären und das Furten reissender Flüsse bestimmen nun ihren Alltag. Ausserhalb der Inuit-Dörfer begegnen sie keiner Menschenseele, doch die Schönheit und Einsamkeit der arktischen Tundra sind jede Entbehrung wert. Die Brooks Range im Norden Alaskas gehört zu den entlegensten und naturbelassensten Wildnisgebieten der Erde. Manuel Meier und Lukas Mathis durchqueren das Gebirge in 60 Tagen von der kanadischen Grenze im Osten bis zur Beringstrasse im Westen zu Fuss und mit dem Kanu. Alles scheint gut zu laufen, bis einer der Abenteurer in einem Schneefeld einbricht und sich das Schienbein auf ganzer Länge blutig schürft. Das ist der erste von vielen Zwischenfällen, doch jedes Mal gehen die beiden zähneknirschend weiter. Auf fast alles ist das Duo vorbereitet. Inmitten der Tour werden sie von Hunderten Karibus eingeholt, die aufgrund eines Unwetters von ihrer traditionellen Route abweichen müssen – seit Wochen der Einsamkeit sind sie plötzlich nicht mehr allein. Untermalt mit atemberaubenden Bildern und Videoaufnahmen berichtet Manuel Meier auf humorvolle Weise von seiner grossen Alaska-Reise. Er erzählt von den eindrücklichsten Erlebnissen, den härtesten Herausforderungen, den schönsten und glücklichsten Momenten und gibt Einblicke in die Planung des Projekts. Ein Vortrag für echte Wildnis-Liebhaber und Abenteurer!
Freitag 04.03.2022, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
16.03.2022
Kirgistan – Mit Pferden durch das wilde Herz Asiens
Explora-Multimediareportage Er reist über vier Sommer, zwei Winter und tausende Kilometer zu Fuss mit Pferden durch die kirgisischen Berge. Nach 18 Reisemonaten erzählt der Abenteurer und Fotograf Christian Bock von den Höhen und Tiefen seiner Odyssee durch menschenleere Täler, über unzählige Hochgebirgspässe, von den Beziehungen zu seinen Tieren und dem Leben mit Hirten und Jägern in der zentralasiatischen Wildnis. Ein Abenteuer-Vortrag mit Tiefgang und spektakulärem Bildmaterial. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal reiten kann, kauft sich Christian Bock auf einem kirgisischen Viehmarkt sein erstes eigenes Pferd. Er belädt es mit Ausrüstung und Proviant für mehrere Monate und begibt sich mit dem Zügel in der Hand auf den Weg in die Berge. Diese Art des Reisens fasziniert ihn so sehr, dass er schon bald darauf nach Kirgistan zurückkehrt. Im Laufe der Jahre, die er teilweise allein in der Wildnis und teilweise mit Hirten und Jägern verbringt, wird das Land zu seiner zweiten Heimat. In seinem mehrfach preisgekrönten Vortrag mit einzigartigen Bildern und viel Humor erzählt Christian Bock vom Klettern mit Pferden auf über 4000 Meter Höhe, von nicht enden wollenden Schneestürmen und Unfällen in eisigen Gletscherflüssen. Von Nächten bei -40°C im Zelt, Angriffen von Wölfen, Umarmungen mit Wölfen und der unbeschreiblichen Gastfreundschaft der kirgisischen Halbnomanden. Er berichtet von wochenlanger Pferdesuche, von chinesischem Terrorismus, seiner persönlichen psychologischen Entwicklung nach monatelanger Einsamkeit und der schleichenden Katastrophe, welche die kirgisische Lebensweise bedroht und ihn schliesslich zu einer anderen Art des Reisens bewegt.
Mittwoch 16.03.2022, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
19.03.2022
Dramatik und Brillanz
Zum Märzkonzert des Orchestervereins Aarau Als das Wiener Hoftheater Beethoven beauftragte, zu Goethes «Egmont» eine Schauspielmusik zu schreiben, war das ein Glücksfall. Beethovens Begeisterung für Goethe fand in der Musik des «Egmont» seinen meisterhaften Ausdruck. Das ganze Drama des Freiheitskämpfers Egmont ist schon in der Ouvertüre enthalten: Die Unterdrückung der Niederlande durch die Spanier, die Liebe zu einer jungen Frau und das Elend der Gefangennahme. In strahlendem F-Dur erklingt im Schlussteil der Sieg der Freiheitsidee, obwohl Egmont in Wahrheit auf dem Weg zum Schafott ist. Das Trompetenkonzert komponierte Hummel in Zusammenarbeit mit dem Solisten Anton Weidinger. Dieser hatte in jahrelanger Arbeit eine Klappentrompete entwickelt, welche auch in tiefen Lagen chromatische Tonfolgen spielen konnte. Über ein halbes Jahrhundert war es üblich, dieses Konzert nach Es-Dur zu transponieren, damit es für die B-Instrumente leichter spielbar war. Unser Solist Simon Blatter spielt das Konzert auf einer modernen E-Trompete und somit in der Originaltonart des Komponisten. Die Brillanz der Tonart wird durch die Streicher unterstützt. In seinem kurzen Leben hat der spanische Komponist Arriaga eine Sinfonie in D-Dur geschrieben, welche zu seinen Lebzeiten wohl nie aufgeführt wurde. Er studierte noch am Pariser Konservatorium, bevor er kurz vor seinem 20. Geburtstag starb. Obwohl er als Ausnahmetalent galt, gerieten seine Werke nach seinem Tod 1826 schnell in Vergessenheit. Erst sein Grossneffe bezeichnete seinen Vorfahren Ende des 19. Jahrhunderts als «spanischen Mozart» und verbreitete seine Musik. Ein Urgrossneffe veröffentlichte die Sinfonie in einer Bearbeitung. Zu Ehren des Komponisten trägt heute das Theater in seiner Heimatstadt Bilbao seinen Namen. Interpreten: Ludwig van Beethoven: Egmont, Ouvertüre f-Moll, op. 84 Johann Nepomuk Hummel: Trompetenkonzert, E-Dur Juan Crisostomo de Arriaga: Sinfonie D-Dur Orchesterverein Aarau Simon Blatter, Trompete Leitung: Armin Renggli
Samstag 19.03.2022, 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr