Das Kultur & Kongresshaus der Stadt

Kultur & Kongresshaus

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Kultur & Kongresshaus

Das KUK Kultur und Kongresshaus Aarau ist eine Institution der Stadt Aarau. Es bietet eine ideale Plattform für anspruchsvolle Anlässe in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesellschaft. Dabei tritt das Kultur & Kongresshaus Aarau nicht aktiv als Veranstalter auf. Die Belegung erfolgt ausschliesslich über Vermietung. Architektonische Raffinesse zwischen klassischer Eleganz und moderner Funktionalität gepaart mit flexibler Veranstaltungstechnik, bester Akustik und viel Gestaltungsspielraum für jeden Anspruch lassen keine Wünsche offen.

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Veranstaltungen
 
18.12.2022
Erwins Traum vom Zaubern
Mittelgross. Mittelschlank. Schwarze Haare, braune Augen, Hornbrille. Durchschnittlich intelligent, konservativ und introvertiert. Sachbearbeiter, unbeholfen, scheu. Das ist Erwin… Doch Erwin hat einen Traum: Zaubern! Auf der Showbühne stehen, magische Momente kreieren und sein Publikum gleichermassen überraschen, beeindrucken, verzücken… Erwin! E-r-w-i-n! Aufwachen! Kümmere dich endlich um die Lieferungen! Als Sachbearbeiter ist Erwin in der Firma von Herr Fueter zuständig für die Transporte von Tierfutter. Hunde, Katzen, Kaninchen… Und das, obwohl er an einer akuten Tierhaar-Allergie leidet und viel lieber an seinen Zaubertricks feilen würde. Was er im Übrigen auch immer wieder heimlich tut. Einfach rausschleichen? Fueter weiss doch ganz genau, dass mir der 70. Geburtstag meiner Grossmutter wichtig ist. Und trotzdem… Eine Zaubershow, wie sie einst Erwins Grossvater und grosses Vorbild an Weihnachten zum Besten gab. Damit will er heute seine Grossmutter und alle ihre Gäste überraschen. Doch wagt es Erwin tatsächlich, sich dem Willen von Herrn Fueter zu widersetzen? Wer kümmert sich um die Tierfutter-Lieferungen? Und kann Erwin in die Fussstapfen seines Grossvaters treten? Erwins Traum vom Zaubern, ist eine irrwitzige Geschichte über Schein und Sein, über Mut und gelebte Träume. Ein magisches Bühnenspektakel für die ganze Familie mit verblüffenden Zaubertricks, Livemusik, viel Spannung und noch mehr Herz. Und ein charmantes Spiegelbild. Denn sind wir nicht alle ein bisschen Erwin?
Sonntag 18.12.2022, 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr
11.01.2023
Sagenhaftes Island
Hoch im Norden, knapp unterhalb des Polarkreises, verbünden sich die Elemente, um neues Land zu formen. Hier wird der Mensch klein im Angesicht der überwältigenden Natur. Seit 2004 erkundet Olaf Krüger die Insel der Vulkane, Gletscher, Nordlichter und Wasserfälle, sie ist für ihn zur zweiten Heimat geworden. Sein Fazit: «Island ist ein Traumziel für Fotografen und Naturliebhaber. Für mich ist es eines der schönsten Länder unserer Erde. Wie aber ticken die Isländer – dieses kleine Volk, das begnadete Fussballer mit eigenem Schlachtruf und weltbekannte Künstler wie Björk hervorgebracht hat? Um das herauszufinden, nimmt der Reisejournalist und Autor an ausgelassenen Schaf- und Pferdeabtrieben teil, taucht in die jahrhundertealte Badekultur der Isländer ein und erlebt, wie harmlose Touristen in furchteinflössende Wikinger verwandelt werden. Auch lernt er die Tücken des Wasserschlauchfussballs kennen und wird Zeuge der ersten isländischen „Eismeile“, die, ausgetragen bei 3,7 Grad Wassertemperatur, selbst den unerschrockensten Schwimmerinnen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mit der Vulkan-Enthusiastin Kerstin Langenberger fotografiert er gewaltige Lavaeruptionen, klettert in Eishöhlen unter Europas grösstem Gletscher und wandert wochenlang durch die wilde arktische Natur. Bei aller Begeisterung klammert er die Probleme, die Massentourismus, Klimawandel und fragwürdige Industrieprojekte mit sich bringen, nicht aus. Island, dieses einzigartige Naturparadies, ist viel fragiler, als manche es wahrhaben wollen. Olaf Krügers neuer Live-Vortrag ist ein Fest für Augen und Ohren und eine packende Reise im Bann des Nordens. Der Islandkenner huldigt den atemberaubend schönen, oft surreal anmutenden Urlandschaften mit kraftvollen Bildern und einem sorgfältig ausgewählten Soundtrack aus isländischer Musik.
Mittwoch 11.01.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
22.01.2023
Ein Esel zum Pferde stehlen – mit Esel Jonny über die Alpen
Explora Multimediareportage von Lotta Lubkoll «Suche Esel, der gern Abenteuer erlebt», schrieb die Schauspielerin Lotta Lubkoll in einer Internetanzeige. Was danach passierte, sollte das grösste Wagnis ihres Lebens werden: Eine Wanderung über die Alpen, nur sie und Esel Jonny. 600 km mit eseligen 3 km/h bis ans Mittelmeer. Dabei checken sie zusammen am Campingplatz ein, gehen in den Supermarkt, klettern über Hochgebirgspässe und werden von einem Radfahrer verfolgt. Bis Jonny plötzlich verschwindet. Bereits seit ihrer Kindheit hat Lotta einen Traum: Wandern mit einem Esel. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters beschliesst sie: «Jetzt oder nie!», findet Esel Jonny, kündigt ihren Job und die beiden wandern einfach los - ohne Wandererfahrung, Eselerfahrung oder konkreter Routenplanung. Das Gepäck wird dabei fair aufgeteilt: Jeder trägt 20 Prozent des eigenen Köpergewichts. Doch sind Esel nicht sehr störrische Tiere? Und wo ist die nächste Weide oder ein Bauer mit frischem Heu? Es sind viele Strapazen, die ihnen unterwegs begegnen, doch die Hilfsbereitschaft der Einheimischen und die Begeisterung für Jonny tröstet über alles hinweg. «Wir wussten nie, wie weit wir heute kommen würden, wie der Weg verläuft, welchen Herausforderungen wir begegnen oder wo wir schlafen würden. Aber es hat immer geklappt!» Ohne jemals zuvor gewandert oder in den Bergen gewesen zu sein, überquert Lotta mit Jonny die Alpen. Trotz ihrer Angstzustände in der Dunkelheit, meistert sie mit ihrem treuen Langohr den Weg in 80 Tagen von München bis an die Adriaküste. Ein Vortrag voller Lebensfreude und Ehrlichkeit, Rührung und quietschender Eselliebe, mit dem Lotta Lubkoll bei den Discovery Days den 1. Preis gewann.
Sonntag 22.01.2023, 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr
25.01.2023
The Wave
Von Morton Rhue - Schauspiel in englischer Sprache Bühnenfassung: Paul Stebbings AMERICAN DRAMA GROUP / TNT THEATRE BRITAIN In „Die Welle“ führt ein Lehrer seinen Schülern die Entstehung des Nationalsozialismus vor Augen und wie rasch man als Individuum Teil eines Systems werden kann. „Sei wählerisch, wem du folgst, denn du weisst nie, wohin du geführt wirst“ heisst es im aussergewöhnlichen Roman „Die Welle“, der 1981 erschien und zu den Schullektüre-Klassikern avancierte. Anhand tatsächlicher Ereignisse an einer kalifornischen High School erforscht er die Struktur des Faschismus und die Attraktivität von Massenbewegungen. Im Zentrum der Geschichte steht ein Schul-Experiment, das in den 1960er Jahren stattfand und schnell aus dem Ruder lief. Ein Lehrer zeigt in seiner Klasse einen Film über den Holocaust. Neben Betroffenheit löst dieser vor allem Unverständnis aus - wie kann es sein, dass eine so grosse Menschenmasse derartig manipuliert wurde? Die Klasse ist sich einig: So etwas könnte in den modernen 1960er Jahren nicht mehr vorkommen. Sie wagen gemeinsam mit ihrem Lehrer ein Experiment und gründen die Bewegung „Die Welle“. Doch das Experiment macht sich auf beunruhigende Weise selbständig ... Die Produktion will die komplexen und erschreckenden Themen in einem dynamischen und leicht zugänglichen Theaterstück erfahrbar machen. Wie das Original bewegt sich auch die Inszenierung von TNT Theatre Britain jenseits blosser Polemik. Die kultigen 1960er Jahre Amerikas und die vertraute High School-Welt bieten den Bühnenrahmen für ein gesellschaftliches Phänomen, das bis heute an Brisanz nichts eingebüsst hat. Regie: Paul Stebbings Buch: Morton Rhue Musik: John Kenny Choreographie: Eric Tessier-Lavigne In englischer Sprache - Dauer 95 Minuten ohne Pause Zwei Vorführungen um 16:00 Uhr & 19.30 Uhr
Mittwoch 25.01.2023, 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr
28.01.2023
Der Bär & wir – Bären, Wölfe & Luchse in Europa
Auf der Spur des Braunbären ziehen die National Geographic Fotografen Christine Sonvilla und Marc Graf seit vielen Jahren durch die Alpenländer. Ihre packende Reportage erzählt von hautnahen Begegnungen mit Bären, Wölfen, Wildkatzen und Luchsen in der wiedererstarkenden Wildnis Europas. Mit spektakulären Bildern und exklusiven Einblicken in ihre Arbeit zeigen sie, dass die grossen Raubtiere das Herz Europas längst zurückerobert haben. Meistens sind es Eisbären in der Arktis, Grizzlies in Alaska oder Löwen in Afrika, die wir mit Raubtieren in Verbindung bringen. Doch direkt vor unserer Haustür steppt der Bär, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auf keinem anderen Kontinent erstarken die grossen Raubtiere, wie in Europa: Bären, Luchse und Wölfe sind auf dem Weg zurück. Die Tierfotografen Marc Graf und Christine Sonvilla reisen von den Karstwäldern Sloweniens bis in die deutsche Lausitz, vom Schweizerischen Nationalpark über den mystischen Rothwald in Österreich und von Italien bis Polen. Tagelang sitzen sie in Tarnzelten, pirschen durch den Wald, harren als Sträucher verkleidet im Gebüsch aus und bauen clevere Fotofallen, die rund um die Uhr aktiv sind. All das mit dem Ziel, die grossen Raubtiere abzulichten. Aber auch Fischotter, Biber, Seeadler, Gämse und Steinböcke gehören zu ihren Motiven. Sie tauchen in die letzten Urwälder ein, kämpfen sich durch schroffe, alpine Wildnis und dokumentieren die letzten frei fliessenden Flüsse, deren Fischwanderungen man sonst nur aus Alaska oder Kanada kennt. Über allem thront der Braunbär, Europas grösstes Raubtier, das für Sonvilla und Graf im Laufe der Zeit zum Sinnbild und Hoffnungsträger der zurückkehrenden Natur wird. Am besten verdeutlicht in einem kleinen slowenischen Garten, in dem das Miteinander von Mensch und Raubtier bereits gelebte Realität ist.
Samstag 28.01.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
11.02.2023
Bis ans Ende der Welt – 10 Jahre, 60'000 Seemeilen, 6 Ozeane
Eine Woche Segelkurs in Los Angeles, Blitzheirat in Las Vegas und schon kann es losgehen: Das Leben unter Segeln. Claudia und Jürgen Kirchberger brechen zu einer zehnjährigen Weltreise auf, sie segeln entlang tropischer Inseln, überleben Stürme am Kap Horn auf dem Weg zur Antarktis, durchqueren die Nordwestpassage und lassen sich in Grönland zum Überwintern im Eis einfrieren. Es ist eines der grössten Abenteuer, das Explora je gezeigt hat. Im Alter von 20 Jahren geraten Claudia und Jürgen Kirchberger in einen Orkan, verlieren ihr erstes Segelboot und kommen nur knapp mit dem Leben davon. Sie fassen neuen Mut und setzen alles auf eine Karte: Sie bauen ein altes Wrack zur Expeditionsyacht um, geben die Wohnung auf und erklären die Weltmeere zu ihrer neuen Heimat. Ihre jüngste Reise dauert 10 Jahre und führt sie über 60.000 Seemeilen durch 6 Ozeane, 26 Länder und auf Tausende von Inseln. Ungezählte Stürme und Flauten durchleben sie zwischen Tropen und Eis. Doch statt sich in den beliebten Urlaubsregionen niederzulassen, verlieben sich die Kirchbergers in die kalten Reviere dieser Erde und verbringen zwei Jahre in der Arktis. Es folgt der «Mount Everest der Segler»: Die Nordwestpassage auf dem Weg nach Alaska, wo sie von Eisbären, Walrössern und Buckelwalen begrüsst werden. Weiter geht es über den Pazifik und durch die Südsee, wo sie zwischen Palmen auf grosse Gastfreundschaft der Einheimischen treffen. Nach einem Jahr in Neuseeland begeben sie sich auf die «Brüllenden Vierziger», dem Reich der Stürme auf dem Weg nach Südamerika. Als zweite österreichische Yacht lassen sie Kap Horn im Kielwasser und segeln über die gefährliche Drake Passage, die sie für die nächsten drei Monate in die Antarktis bringt. Als sie den Atlantik auf dem Weg nach Europa erneut durchqueren, schliesst sich der Kreis: Claudia und Jürgen Kirchberger sind die ersten Österreicher, die den gesamten amerikanischen Kontinenten umsegeln. Ehrlich und mit viel Herzblut erzählen sie nun davon, wie aus zwei Landratten waghalsige Hochseesegler wurden. Wie sie sich trotz Seekrankheit, enormer körperlicher Anstrengungen und Angst vor Stürmen von nichts stoppen lassen. Und wie ihnen der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben echte Freiheit gab, mit der sie nun tagein, tagaus die Welt entdecken.
Samstag 11.02.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
12.02.2023
Liebe – Die Liebe
Wie in allen Belangen des Lebens ist die Liebe gerade in der Musik ein zentrales Thema und eine treibende Kraft. In acht Konzerten beleuchtet das VI. Pianofestival Aarau die Liebe in verschiedenen Farben, Lichtern und Schatten. Die drei Klavier-Rezitale, gespielt von Teemu Holma, Benjamin Engeli und Marta Meszaros, haben alle einen gemeinsamen Nenner: Robert Schumann. Seine Liebe zur berühmten Pianistin Clara Wieck inspirierte ihn zu seinen Meisterstücken, die der Inbegriff der jugendlichen, romantischen Liebe geworden sind. Vorgetragen werden auch weitere Ecksteine der Klaviermusik, wie Brahms’ Paganini-Variationen und die «Mondschein-Sonate» von Beethoven. Clara Schumann bearbeitete das berühmte Klavierquintett von Robert Schumann für Klavier zu vier Händen. Diese sehr selten gespielte Bearbeitung und Brahms’ Variationen über ein Thema von Schumann spielt das Klavierduo Junko und Teemu Holma im dritten Konzert am 12. Februar 2023. Johannes Brahms hatte eine sehr nahe und innige Beziehung zu Robert und Clara Schumann und in seinen Schumann-Variationen spürt man die grosse Trauer des traurigen Schicksals seines lieben Freundes. Ein ganzes Programm zum Thema «Liebe» ist gewidmet für die Oboe und Oboe d’amore. Sergio Simón Álvarez, Solo-Oboist der Argovia Philharmonic, spielt ein Konzert mit Junko Holma. Die Liebe in düsteren Farben, verloren und verzweifelt. Welches Stück könnte das besser präsentieren als die Winterreise von Franz Schubert. Vorgetragen wird sie vom berühmten finnischen Bariton Petteri Falck und dem Pianisten Teemu Holma. Das Cello-Wunder aus Salzburg, Sarah Moser und die Pianistin Sophie Holma verleihen eine kammermusikalische Note zum Festival. Kennengelernt haben sich die jungen Künstlerinnen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie beide studierten. Sie spielen zwei Meisterwerke der Cello-Literatur, nämlich eine Sonate von Beethoven und eine von Prokofiev. Das letzte Konzert des Festivals wird vom Aarauer Kammerchor C21 mit dem Dirigenten Michael Schraner vorgetragen. Sie singen Schweizer Volkslieder und das Klavierduo Holma bringt ihren Beitrag zur Heimatliebe mit den Ländlern «Vom Luzerner See» und Walzern von Hans Huber. Vier Konzerte um 14:30 Uhr / 16.15 Uhr/ 18:00 Uhr/ 19:45 Uhr
Sonntag 12.02.2023, 13:30 Uhr bis 22:00 Uhr
25.02.2023
Liebe – Die Liebe
Wie in allen Belangen des Lebens ist die Liebe gerade in der Musik ein zentrales Thema und eine treibende Kraft. In acht Konzerten beleuchtet das VI. Pianofestival Aarau die Liebe in verschiedenen Farben, Lichtern und Schatten. Die drei Klavier-Rezitale, gespielt von Teemu Holma, Benjamin Engeli und Marta Meszaros, haben alle einen gemeinsamen Nenner: Robert Schumann. Seine Liebe zur berühmten Pianistin Clara Wieck inspirierte ihn zu seinen Meisterstücken, die der Inbegriff der jugendlichen, romantischen Liebe geworden sind. Vorgetragen werden auch weitere Ecksteine der Klaviermusik, wie Brahms’ Paganini-Variationen und die «Mondschein-Sonate» von Beethoven. Clara Schumann bearbeitete das berühmte Klavierquintett von Robert Schumann für Klavier zu vier Händen. Diese sehr selten gespielte Bearbeitung und Brahms’ Variationen über ein Thema von Schumann spielt das Klavierduo Junko und Teemu Holma im dritten Konzert am 12. Februar 2023. Johannes Brahms hatte eine sehr nahe und innige Beziehung zu Robert und Clara Schumann und in seinen Schumann-Variationen spürt man die grosse Trauer des traurigen Schicksals seines lieben Freundes. Ein ganzes Programm zum Thema «Liebe» ist gewidmet für die Oboe und Oboe d’amore. Sergio Simón Álvarez, Solo-Oboist der Argovia Philharmonic, spielt ein Konzert mit Junko Holma. Die Liebe in düsteren Farben, verloren und verzweifelt. Welches Stück könnte das besser präsentieren als die Winterreise von Franz Schubert. Vorgetragen wird sie vom berühmten finnischen Bariton Petteri Falck und dem Pianisten Teemu Holma. Das Cello-Wunder aus Salzburg, Sarah Moser und die Pianistin Sophie Holma verleihen eine kammermusikalische Note zum Festival. Kennengelernt haben sich die jungen Künstlerinnen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie beide studierten. Sie spielen zwei Meisterwerke der Cello-Literatur, nämlich eine Sonate von Beethoven und eine von Prokofiev. Das letzte Konzert des Festivals wird vom Aarauer Kammerchor C21 mit dem Dirigenten Michael Schraner vorgetragen. Sie singen Schweizer Volkslieder und das Klavierduo Holma bringt ihren Beitrag zur Heimatliebe mit den Ländlern «Vom Luzerner See» und Walzern von Hans Huber. Vier Konzerte um 14:30 Uhr / 16.15 Uhr/ 18:00 Uhr/ 19:45 Uhr
Samstag 25.02.2023, 13:30 Uhr bis 22:00 Uhr
26.02.2023
Stephan Siegrist
Der Alpinist Es ist ein unvergessliches Wildnis-Abenteuer, das der Bergsteiger Stephan Siegrist gemeinsam mit zwei Freunden im chilenischen Teil Patagoniens erlebt. Zwei Monate verbringt er in einer kaum erforschten Gebirgsregion, trotz Stürmen und völliger Abgeschiedenheit gelingen dem Team mehrere Erstbesteigungen. Wenig später klettert er mit Thomas und Alexander Huber im Schatten des Eigers und ringt im Indischen Teil des Himalaya um Leben und Tod. Es gibt sie noch, die völlig abgelegenen Gebirgsregionen im chilenischen Patagonien. Gemeinsam mit den Bergsteigern Nicolas Hojac und Lukas Hinterberger lässt sich Stephan Siegrist mit dem Boot an einem abgelegenen Fjord absetzen, wandert tagelang durch den Busch und errichtet schliesslich eine primitive Holzhütte, die für die nächsten Wochen als Basislager dienen soll. Die folgende Expedition wird zur echten Herausforderung, als die ersten Stürme auftreten und dem Team bewusst wird, dass es im Ernstfall keine Rettungsmöglichkeit gibt. Ein lang ersehntes Projekt an der Eiger Nordwand, das Siegrist mit Thomas und Alexander Huber umsetzen will, wird zunächst durch Covid-Massnahmen und dann durch schlechtes Wetter zur echten Tortur. Als die Bedingungen sich zu bessern scheinen, erleidet das internationale Team plötzlich einen Zwischenfall und muss abseilen. Mehr Glück scheint Siegrist im indischen Garhwal-Himlaya zu haben, wo er mit Jonas Schild, Nicolas Hojac und Andi Schnarf klettert. Dort gibt es noch grosse bergsteigerische Aufgaben, von denen man im Alpenraum nur träumen kann. Alles scheint perfekt zu funktionieren, bis es plötzlich um Leben und Tod geht. Seit fast 30 Jahren lebt Stephan Siegrist als Berufsbergsteiger seine Passion in den höchsten und anspruchsvollsten Bergen der Welt aus. Sein neuer Vortrag erzählt von den witzigen, schwierigen und gefährlichen Momenten im Leben des Extrembergsteigers.
Sonntag 26.02.2023, 14:30 Uhr bis 22:00 Uhr
26.02.2023
Pfad-Finder
Harald Philipps Reise beginnt an den Hausgipfeln der Alpen und führt in die entlegensten Landschaften der Welt: Von vereisten Vulkanen in Sibirien über die höchsten Pässe des Himalaya bis ins diktatorische Nordkorea. Dabei geht es in seinem Vortrag nicht um «höher, schneller, weiter», sondern um anspruchsvolle und authentische Radreisen, die den Zuschauern das Gefühl geben, sie seien live dabei. Nur der Fahrtwind fehlt. Dolpo ist die unbekannteste Region Nepals. Vor Haralds Mountainbike war hier noch kein Fahrzeug. Sein Rad ist für ihn wie ein Körperteil: Ein Sinnesorgan um die Welt zu erfahren. Nicht nur in Dolpo macht sich Harald auf, neue Wege zu finden: Auf Kamtschatka erleben Harald und seine Mutter, wie ein rückständiges Frauenbild das grösste Hindernis bei der Skibesteigung eines aktiven, 5000 Meter hohen Vulkans werden kann. In Nordkorea wird ihm bewusst, dass beim Mountainbiken im unfreiesten Land der Welt mehr erlaubt ist als in seiner Tiroler Heimat. Im Karwendel lässt er sein Publikum mittels Helmkameras in Abgründe blicken, die oft direkt neben seinen Reifen in beängstigende Tiefe führen. Luftaufnahmen mit Drohnen lassen die Betrachter schwerelos über die Höhen des Himalaya schweben. PFAD-FINDER ist eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Wendepunkten, Humor und Selbstironie. Ein Vortrag voller Kontraste, motiviert von der Neugier auf das Unbekannte. Über Grenzen, die es zu respektieren gilt, und darüber, was Freiheit eigentlich bedeutet. Harald begeistert Mountainbiker, Bergsportler, Reise- und Naturfans und stiftet sie an, ausgetretene Wege zu verlassen und spielerisch neue Pfade zu finden.
Sonntag 26.02.2023, 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
28.02.2023
America
Abo Konzert Nr. 3 Bei der vom Hochrhein Musikfestival ins Leben gerufenen Konzertreihe Klassik Sterne Aarau glänzen die Stars. Denn seit der Saison 2016/17 holen die Künstlerische Leiterin Sol Gabetta und der Kulturmanager Christoph Müller hochkarätige Klassikstars nicht nur nach Rheinfelden (Klassik Sterne Rheinfelden), sondern auch nach Aarau. Am Dienstag, den 28. Februar 2023 ist der Stargeiger Daniel Hope gemeinsam mit dem Pianisten Jacques Ammon um 19.30 Uhr zu Gast im Kultur & Kongresshaus Aarau. In seinem neuen Programm erkundet der Stargeiger die Diversität amerikanischer Musik in atemberaubenden neuen Bearbeitungen von Werken aus Klassik und Jazz, die von George Gershwin, Aaron Copland, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Florence Price, Duke Ellington, Sam Cooke und Samuel A. Ward stammen. Als künstlerischer Leiter des New Century Chamber Orchestra in San Francisco hat Hope einen engen Bezug zur amerikanischen Kulturlandschaft und dies wird nun auf seinem Programm «America» durch vielfältige und faszinierende Werke musikalisch erlebbar. «In jüngster Zeit gibt es eine starke Bewegung mit dem Ziel, afro-amerikanische Komponisten wiederzubeleben und neu zu entdecken, etwa Florence Price oder William Grant Still. Es gibt noch viele andere Komponisten, deren Geschichten erst heute erzählt werden», sagt Hope. Mit diesem Programm fasziniert Hope einmal mehr durch einen exzellent musizierten Dialog zwischen Jazz und Klassik. Weitere Informationen und Tickets unter klassiksterne-aarau.ch.
Dienstag 28.02.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
02.03.2023
Die Schöne und das Biest - das Musical
Ein bezauberndes Bühnenerlebnis mit opulenter Ausstattung, farbenprächtigen Bildern und gefühlvoller Musik. Ungeheuer schön: In seinem Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“, wird eindrucksvoll die berührende Geschichte über die wahre Liebe erzählt. Gefühlvolle Eigenkompositionen und viel Poesie entführen gemeinsam mit Witz und Emotion in die Welt dieses bezaubernden Märchens – ein Live-Erlebnis für die ganze Familie! Das für seine fantasievollen Musicals bekannte Theater Liberi präsentiert das französische Volksmärchen in einer zeitgemäßen und unterhaltsamen Fassung. Ein bestens ausgebildetes Ensemble begeistert das Publikum mit abwechslungsreichen Choreografien zu romantischen Balladen und poppigen Songs mit Hitpotenzial. Auf der Bühne entsteht eine märchenhafte Kulisse: das wandelbare Bühnenbild wechselt zwischen Belles Zuhause und dem verzauberten Schloss, das mit den traumhaften Kostümen um die Wette funkelt. Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen schon das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflössendes Biest verwandelt hat. Als sich eines Tages ein armer Kaufmann in den Schlossgarten verirrt und dort eine Rose pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verwunschenen Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Donnerstag 02.03.2023, 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr
11.03.2023
Mischn Impossible – Abenteuer, die die Welt nicht braucht
Explora Multimediareportage von Johannes Kürschner und Franz Müller Zwei Filmemacher und Comedians aus Ostdeutschland, deren Eltern einst vom «kapitalistischen Ausland» träumten, kommen auf eine wahnwitzige Idee: Mit einem umgebauten DDR-Gefährt, das selbst unter eingefleischten Ossis für Kopfschütteln sorgt, wollen sie zum äussersten Zipfel Portugals reisen, um dort klettern und surfen zu gehen. Ihr Vortrag gewann die «Beste Story» an den Discovery Days und ist das skurrilste Abenteuer im Explora-Programm. Nach dem Motto «Wir wollen reisen wie unsere Eltern, nur grenzenlos» starten Johannes Kürschner und Franz Müller auf einen unvergesslichen Trip in den Wilden Westen, bis zur Atlantikküste. Ihr dreirädriges Gefährt auf Basis eines Krankenrollstuhls ist bepackt mit Surfbrettern, Kletterausrüstung, drei Unterhosen, zehn Litern Gemisch-Öl, Energydrinks und Magnesiumkapseln. Letztere sollen gegen die Muskelkrämpfe helfen, die man beim Lenken dieses schwer zu reitenden Mustangs bekommt. Mit maximal 60 km/h ging es voran. An der spanischen Westküste angekommen, besuchen sie einen schönen Surf- und Kletterspot nach dem anderen. Jede Reiseetappe ist geprägt von Zwischenfällen und Pannen, doch treu dem Motto «Fortschritt durch Technik» ist für ausreichend Ersatzteile im Handgepäck gesorgt. Das Ziel liegt ganz im Süden: «Wir müssen nach Cabo de São Vicente, zur letzten Bratwurst vor Amerika!» Dorthin, wo keine Strasse weitergeht, weder nach Süden noch nach Westen. Feuchtfröhlich und körperlich geschunden feiern sie die Ankunft an ihrem Ziel. Einzig der Gedanke, diesen motorisierten Rollstuhl wieder in die Heimat zu fahren, sorgt zunehmend für Unmut.
Samstag 11.03.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
17.03.2023
USA – Kalifornien, Nevada, Utah, Colorado, Arizona
Explora Multimediareportage von Dirk Schäfer Sie meinen, der Wilde Westen sei Geschichte? Weit gefehlt! In seiner neuen Multivision durchstreift Dirk Schäfer die berühmten Nationalparks in Kalifornien, die einsamen Wüstenregionen in Arizona und zahlreiche weitere Hotspots im Südwesten der USA. Zwischen Rocky Mountains, Grand Canyon und Death Valley begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, die alle auf ihre Weise den Traum eines freien Landes in einer immer enger vernetzten Welt leben. Von der fantastischen Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco steuert der Fotograf und Filmemacher Dirk Schäfer in die entlegensten Regionen des Südwestens der USA. Tagelang ist er im glühend heissen Death Valley unterwegs, um die Naturwunder der wandernden Steine und der bizarren Erosionslandschaften zu dokumentieren. Am Grand Canyon sucht er selten besuchte Orte auf, um neue Perspektiven auf eine der grössten Schluchten der Erde zu gewinnen. Er folgt dem Colorado River auf seinem spektakulären Weg von den tiefverschneiten Gipfeln der Rocky Mountains bis zur Grenze nach Mexiko und erlebt eine selten gewordene Wildnis in ihrer vollen Schönheit. Die Bewohner dieser Regionen schenken ihm Einblick in die Vielfalt ihres Lebens: abenteuerlich, melancholisch, skurril, manchmal weltfremd und dennoch sympathisch. Wie auf all seinen Reisen ist Dirk Schäfer mit dem Motorrad unterwegs. Es bringt ihn an Orte, die sonst nur schwer zugänglich sind, gleichzeitig bedeutet eine solche Reise stets auch die Beschränkung auf das Nötigste. Dennoch gelingt es dem renommierten Fotografen, eindrucksvolle Bilder und packende Videos mitzubringen, die Unbekanntes vertraut machen und das vermeintlich Bekannte in völlig neuem Licht erscheinen lassen.
Freitag 17.03.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
25.03.2023
Sinfoniekonzert
mit Dominique Polich, Viola Dominique Polich begann ihr Bachelorstudium mit dem Hauptfach Violine bei Prof. Brian Dean in Luzern und schloss es im Jahr 2011 bei Prof. Ulrich Gröner an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Nach erfolgreichem Erlangen des Masters of Arts in Musikpädagogik wandte sie sich ihrem Zweitinstrument, der Bratsche, zu und studierte anschliessend im Master of Arts in Music Performance mit dem Hauptfach Viola bei Prof. Wendy Enderle-Champney an der ZHdK. Kammermusik- und Solo-Meisterkurse u.a. bei Susanne Frank (Carmina Quartett), Brett Dean, Cobus Swanepoel und Thomas Riebl bereicherten ihre Ausbildung. Dominique Polich unterrichtet seit mehreren Jahren als Stellvertretung an verschiedenen Musikschulen und Gymnasien. Seit Sommer 2018 hat sie eine feste Stelle als Violin- und Violalehrerin an der Musikschule Schenkenbergertal. Sie war langjähriges Mitglied (Geige und Bratsche) des Schweizer Jugendsinfonie Orchesters und spielte im Jahr 2017 Bühnenmusik für das Theater Basel (Produktion des Operstudios und des Jugendtheaters). Ausserdem war sie während zweier Jahre Praktikantin im Sinfonieorchester Biel/Solothurn und ist nun Zuzügerin in dieser Formation. Programm: Dominique Polich, Bratsche Leitung: Armin Renggli Modest Mussorgsky (1839-1881) Intermezzo in modo classico Ralph Vaughan Williams (1872-1958) Suite für Viola und Orchester Gabriel Fauré (1845-1924) Pavane Op. 50 Franz Schubert (1797-1828) Sinfonie Nr.7 "Die Unvollendete"
Samstag 25.03.2023, 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
26.03.2023
Iran – Zwei Freunde, zwei Kulturen, eine gemeinsame Reise
Explora Multimediareportage von Thorge Berger und Mehran Khadem-Awal Zwei befreundete Fotografen reisen in den Iran. Der eine besucht sein Heimatland, das er als weltoffene Hochkultur in Erinnerung hat. Der andere, Thorge Berger, befürchtet einen Schurkenstaat und religiösen Fundamentalismus. Auf der Suche nach Antworten reisen sie gemeinsam durch den Vielvölkerstaat und entdecken Megastädte, abgelegene Bergdörfer, Wüsten, Regenwälder, schneebedeckte Berge und eine Kultur voller Schönheit und Wärme. Jahrtausendealte Traditionen, geschäftiges Treiben in den Metropolen, Wasserfälle und die heisseste Wüste der Welt. Windtürme aus Lehm, gläserne Wolkenkratzer, Gucci-Sonnenbrille, Kopftuch, Persischer Hip-Hop und Koranverse. Sonnenuntergänge über den Windtürmen von Yazd, zeitlose Weisheiten von Hafez und das tiefblaue Meer mit seinen weissen Sandstränden am Persischen Golf. All das ist der Iran! Der in Deutschland lebende Iraner Mehran Khadem-Awal ist schon lange mit dem Reisefotografen Thorge Berger befreundet. Die Erlebnisse auf ihrer 4.000 km langen Reise zeichnen ein faszinierendes und berührendes Bild des Landes. Ihre unterschiedlichen Perspektiven erlauben es, mehr als das Offensichtliche zu sehen, ohne dabei das Offensichtliche zu übersehen. In ungezählten Begegnungen lernen sie Iranerinnen und Iraner mit ihren Wünschen, Sorgen und Hoffnungen kennen. Sie zeigen ein verkanntes Land und erzählen von der aufrichtigen Gastfreundschaft herzlicher Menschen, die trotz aller Widrigkeiten ihre Heimat lieben. Dabei entdecken sie, welche Chancen in der offenen Begegnung zwischen den Kulturen liegen und gewinnen auf diesem Weg auch als Freunde ein tieferes Verständnis füreinander.
Sonntag 26.03.2023, 13:30 Uhr bis 21:00 Uhr