Die Ereignisse

Claire ist Seelsorgerin, und bis vor kurzem leitete sie einen multikulturellen Chor. Ein traumatisches Ereignis zog ihr jedoch buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nun versucht Claire, das Geschehene zu verarbeiten und stösst dabei an ihre Grenzen. David Greigs Text voller Einfühlungsvermögen stellt die Frage, wie Zuversicht auch angesichts des Grauens möglich sein kann. In Claires Chor hatten Menschen unterschiedlichen Alters, Lebenswege und Herkunftsländer zusammen gefunden. Eines Tages erschien ein Junge zur Probe, er hatte eine Waffe dabei. Als das Magazin der Waffe leergeschossen war, überlebten Claire und einige einzelne Chormitglieder nur mit viel Glück. Claire findet zunächst nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Ihre Gedanken drehen sich ausschliesslich um das Warum und sie versucht wie besessen, den Jungen zu verstehen. Nur wenn sie einen Grund für die Ereignisse findet, kann alles, woran sie mal geglaubt hat, wieder Sinn ergeben. Egal, mit wem sie spricht, immer sieht sie den Täter vor ihrem inneren Auge, bis sie ihm schliesslich im Gefängnis gegenübersteht. «Ein kraftvolles Stück über nicht eine, sondern viele verlorene Seelen. Es geht um Trauer, Wut und Rache, aber auch um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, was uns trennt und was uns menschlich macht.» The Guardian MIT: Florian Steiner & Kathrin Veith. KORREPETITION Sonja Füchslin. REGIE: Jasmin Hoch. MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein. DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting. KOSTÜME: Susanne Boner. LICHT & BÜHNE: Nik Friedli. REGIEASSISTENZ: Emanuel Steffen. PRODUKTIONSLEITUNG: Anna Byland.

So., 5. März 2023 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt CHF 45
Ab 16 Jahren