Die wissenschaftliche Konferenz der Aarauer Demokratietage beleuchtet das Thema aus politik-, rechts- und bildungswissenschaftlicher Sicht:
«Demokratie, Frieden und Krieg»: Ist Demokratie ein Garant für Frieden, oder bleibt der «de-mokratische Frieden» eine unerreichbare Utopie? Dieses Panel der Aarauer Demokratietage nimmt die oft zitierte Erkenntnis unter die Lupe, dass Demokratien seltener gegeneinander Krieg führen oder zumindest eine friedliche Lösung von Konflikten begünstigen.
«Die Neutralität der Schweiz – Politische Spielräume und rechtliche Grenzen»: Die Neut-ralität der Schweiz ist ein schillerndes Konzept. Seit gut 200 Jahren dient sie als Leitlinie für die schweizerische Aussenpolitik in Kriegszeiten. Aus dem Völkerrecht folgen gewisse Vorgaben für neutrale Staaten. Die Bundesverfassung erwähnt die Neutralität zwar, definiert sie aber nicht. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat der Frage nach der rechtlichen Bedeutung der Neut-ralität besondere Aktualität verliehen.
«Krieg und Frieden im Unterricht»: Krieg ist ein brennendes Thema im Geschichtsunterricht. In der Öffentlichkeit dokumentieren Kriegsbilder den Schrecken, und die politische Debatte um Neutralität und Kriegsmateriallieferungen ist kontrovers. Eine pädagogische Einordnung der ak-tuellen Konflikte ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche mit ihren Fragen nicht alleine zurecht-kommen müssen. Wie also aktuelle Kriege unterrichten? Und welche Bedeutung kommt der journalistischen Berichterstattung im Falle von Krieg und Krisen zu?
Freitag, 4. April 2025
09:30 bis 15:30 Uhr
Eintritt: Kostenlos
Alter: ab 15 Jahren