Von Kultur bis Sport

Erlebe die Region

Entdecke Veranstaltungen in der Region Aarau
 

Ein bunter Strauss an Veranstaltungen eröffnet neue Perspektiven und die bringt Menschen in der Region und von ausserhalb zusammen.

Aarau
10.02.2023
SAMORA (CH) / COLLIE HERB & THE MIGHTY ROOTS (CH)
Samora ist eine energetische, frische, authentische und charmante Reggae-Pop-Sängerin, eine Afrobeat- Queen und eine echte Dancehall-Diva. In der Schweiz beheimatet, ursprünglich aber aus Surinam und den Niederlanden stammend, hat sie sich zu einer international bekannten und anerkannten up-to- date Künstlerin entwickelt. Zwei ihrer letzten Releases mit den beiden jamaikanischen Superstars Turbulence und Lutan Fyah sind Beweis genug. Ihre Musik hat immer diesen warmen, afro-karibischen Einschlag, aber mit ihrer offenen Art spricht sie ein breites Publikum an. Sie mischt alle Arten von Popstilen mit Reggae-verwandter Musik, sei es Afrobeat, Afropop, Modern Dancehall oder Reggae selbst. Ihr rootsiges musikalisches Profil, kombiniert mit einer offenen und freien Einstellung zur Musik und zum Leben selbst, macht Samora zu einer herausragenden Künstlerin mit einer starken Persönlichkeit. Collie Herb macht Musik, als läge die Schweiz an einem Palmen-Strand. Texte in Mundart, getragen von Klängen aus Übersee. Seine Songs sind mal leichtfüssig und bunt, mal nachdenklich und poetisch, doch stets zwingend. In knapp zehn Jahren hat er sich und seinen druckvollen Mix aus urbanem Reggae, Dancehall und Rap in der heimischen Musikwelt etabliert. Mit der Soundsystem-Kultur gross geworden, ist die Bühne sein Zuhause, sie zum Brennen zu bringen Pflicht. Wer Collie Herb live erlebt und seine enorme Bühnenpräsenz spürt, wird von einem Entertainer unterhalten, der sowohl als Sänger als auch als Rapper fasziniert. Dank Charisma knipst er die Lächeln im Publikum bereits im ersten Song an. Ob mit der Mighty Roots-Band oder DJ Lex Killa, allfällige puristische Ansprüche sollten zuhause bleiben. Mitbringen muss man dafür tanzwütige Beine – denn nur Kopfnicken oder mit dem Fuss wippen, reicht bei dieser Musik bei weitem nicht aus.
Freitag 10.02.2023, 19:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Aarau
11.02.2023
Bis ans Ende der Welt – 10 Jahre, 60'000 Seemeilen, 6 Ozeane
Eine Woche Segelkurs in Los Angeles, Blitzheirat in Las Vegas und schon kann es losgehen: Das Leben unter Segeln. Claudia und Jürgen Kirchberger brechen zu einer zehnjährigen Weltreise auf, sie segeln entlang tropischer Inseln, überleben Stürme am Kap Horn auf dem Weg zur Antarktis, durchqueren die Nordwestpassage und lassen sich in Grönland zum Überwintern im Eis einfrieren. Es ist eines der grössten Abenteuer, das Explora je gezeigt hat. Im Alter von 20 Jahren geraten Claudia und Jürgen Kirchberger in einen Orkan, verlieren ihr erstes Segelboot und kommen nur knapp mit dem Leben davon. Sie fassen neuen Mut und setzen alles auf eine Karte: Sie bauen ein altes Wrack zur Expeditionsyacht um, geben die Wohnung auf und erklären die Weltmeere zu ihrer neuen Heimat. Ihre jüngste Reise dauert 10 Jahre und führt sie über 60.000 Seemeilen durch 6 Ozeane, 26 Länder und auf Tausende von Inseln. Ungezählte Stürme und Flauten durchleben sie zwischen Tropen und Eis. Doch statt sich in den beliebten Urlaubsregionen niederzulassen, verlieben sich die Kirchbergers in die kalten Reviere dieser Erde und verbringen zwei Jahre in der Arktis. Es folgt der «Mount Everest der Segler»: Die Nordwestpassage auf dem Weg nach Alaska, wo sie von Eisbären, Walrössern und Buckelwalen begrüsst werden. Weiter geht es über den Pazifik und durch die Südsee, wo sie zwischen Palmen auf grosse Gastfreundschaft der Einheimischen treffen. Nach einem Jahr in Neuseeland begeben sie sich auf die «Brüllenden Vierziger», dem Reich der Stürme auf dem Weg nach Südamerika. Als zweite österreichische Yacht lassen sie Kap Horn im Kielwasser und segeln über die gefährliche Drake Passage, die sie für die nächsten drei Monate in die Antarktis bringt. Als sie den Atlantik auf dem Weg nach Europa erneut durchqueren, schliesst sich der Kreis: Claudia und Jürgen Kirchberger sind die ersten Österreicher, die den gesamten amerikanischen Kontinenten umsegeln. Ehrlich und mit viel Herzblut erzählen sie nun davon, wie aus zwei Landratten waghalsige Hochseesegler wurden. Wie sie sich trotz Seekrankheit, enormer körperlicher Anstrengungen und Angst vor Stürmen von nichts stoppen lassen. Und wie ihnen der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben echte Freiheit gab, mit der sie nun tagein, tagaus die Welt entdecken.
Samstag 11.02.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
12.02.2023
Liebe – Die Liebe
Wie in allen Belangen des Lebens ist die Liebe gerade in der Musik ein zentrales Thema und eine treibende Kraft. In acht Konzerten beleuchtet das VI. Pianofestival Aarau die Liebe in verschiedenen Farben, Lichtern und Schatten. Die drei Klavier-Rezitale, gespielt von Teemu Holma, Benjamin Engeli und Marta Meszaros, haben alle einen gemeinsamen Nenner: Robert Schumann. Seine Liebe zur berühmten Pianistin Clara Wieck inspirierte ihn zu seinen Meisterstücken, die der Inbegriff der jugendlichen, romantischen Liebe geworden sind. Vorgetragen werden auch weitere Ecksteine der Klaviermusik, wie Brahms’ Paganini-Variationen und die «Mondschein-Sonate» von Beethoven. Clara Schumann bearbeitete das berühmte Klavierquintett von Robert Schumann für Klavier zu vier Händen. Diese sehr selten gespielte Bearbeitung und Brahms’ Variationen über ein Thema von Schumann spielt das Klavierduo Junko und Teemu Holma im dritten Konzert am 12. Februar 2023. Johannes Brahms hatte eine sehr nahe und innige Beziehung zu Robert und Clara Schumann und in seinen Schumann-Variationen spürt man die grosse Trauer des traurigen Schicksals seines lieben Freundes. Ein ganzes Programm zum Thema «Liebe» ist gewidmet für die Oboe und Oboe d’amore. Sergio Simón Álvarez, Solo-Oboist der Argovia Philharmonic, spielt ein Konzert mit Junko Holma. Die Liebe in düsteren Farben, verloren und verzweifelt. Welches Stück könnte das besser präsentieren als die Winterreise von Franz Schubert. Vorgetragen wird sie vom berühmten finnischen Bariton Petteri Falck und dem Pianisten Teemu Holma. Das Cello-Wunder aus Salzburg, Sarah Moser und die Pianistin Sophie Holma verleihen eine kammermusikalische Note zum Festival. Kennengelernt haben sich die jungen Künstlerinnen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie beide studierten. Sie spielen zwei Meisterwerke der Cello-Literatur, nämlich eine Sonate von Beethoven und eine von Prokofiev. Das letzte Konzert des Festivals wird vom Aarauer Kammerchor C21 mit dem Dirigenten Michael Schraner vorgetragen. Sie singen Schweizer Volkslieder und das Klavierduo Holma bringt ihren Beitrag zur Heimatliebe mit den Ländlern «Vom Luzerner See» und Walzern von Hans Huber. Vier Konzerte um 14:30 Uhr / 16.15 Uhr/ 18:00 Uhr/ 19:45 Uhr
Sonntag 12.02.2023, 13:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
17.02.2023
L' invitation - Le collectif barbare
Astride Schlaefli und Christian Kuntner laden gemeinsam mit ihrem Ensemble aus Jugendlichen verschiedener Herkunft die Zuschauer:innen zu einem ganz eigenen Fest ein, das alle an einem Tisch versammelt und die Alte Reithalle zu einem Ort der Begegnung mit dem Fremden macht. Zu einer angenehmen Hintergrundmusik betritt das Publikum den Saal. Es entdeckt einen einladenden Raum mit Tischen und Bänken, eine Ausstattung, die vielleicht an eine Firmenfeier oder eine Gala zum Jahresende erinnert. Die Zuschauer:innen werden alsbald von charmanten und perfekt organisierten Mitgliedern des Empfangsteams betreut, welche sie zu ihren Plätzen führen und sich um sie kümmern. Das Stück, das mitten im Publikum aufgeführt wird, beginnt mit einem Orchester und Liedern, Überraschungen für die Kinder und Durchsagen an den Mikrofonen. Aus diesem Anfang heraus entwickelt sich eine mehrschichtige akustische und visuelle Reise. Der Raum verwandelt sich in eine Betriebskantine oder in die Lounge eines Luftschiffes, und plötzlich sind wir Teil einer Hochzeitsfeier unter freiem Himmel im Süden Afghanistans. Wie in einem Kaleidoskop öffnen sich im Lauf dieser magischen Tour unterschiedliche Lebenswelten, die die Realität der Mitwirkenden theatralisch überhöhen und so sichtbar machen. SPIEL UND MUSIK: Chengiz Ahmadi, Jasmin Arnold, Abbott Chrisman, Leyla Coşkun, Boubacar Diallo, Joanna Hediger, Hamid Hussaini, Saphira Jorge, Lara Keel, Hanna Kindai, Nele Koning, Emily Lang, David Mitrovic, Mujeeb Momand, Nadim Naimi, Khalilullah Nazari, Céline Ort, Naqibullah Qandari, Rajab Rahimi, Firuz Rahini, Kashmir Raisi, Murtaza Safdari, Silvia Silberring, János Schlaefli, Florence Schlumberger, Levin Schweighauser & Karimi Tamin PIANIST:IN & DISEUSE: Steela Diamond & X Noëme KONZEPT & REGIE: Astride Schlaefli KOMPOSITION & KEYS: Armelle Scholl SOUNDDESIGN: Christian Kuntner VIDEO: Emiliano Larrea GRAFIK: André Hartmann ELEKTRONIKBAU & MUSIK: David Merz PROJEKTLEITUNG: Christian Kuntner BÜHNE: Stephan Schwendimann BÜHNENBILD & AUSSTATTUNG: Stephan Schwendimann ADMINISTRATION: Florence Schlumberger LICHTDESIGN & TECHNISCHE LEITUNG: Michael Eigenmann BEWEGUNGSCOACH: Vera Silberring
Freitag 17.02.2023, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Aarau
18.02.2023
L' invitation - Le collectif barbare
Astride Schlaefli und Christian Kuntner laden gemeinsam mit ihrem Ensemble aus Jugendlichen verschiedener Herkunft die Zuschauer:innen zu einem ganz eigenen Fest ein, das alle an einem Tisch versammelt und die Alte Reithalle zu einem Ort der Begegnung mit dem Fremden macht. Zu einer angenehmen Hintergrundmusik betritt das Publikum den Saal. Es entdeckt einen einladenden Raum mit Tischen und Bänken, eine Ausstattung, die vielleicht an eine Firmenfeier oder eine Gala zum Jahresende erinnert. Die Zuschauer:innen werden alsbald von charmanten und perfekt organisierten Mitgliedern des Empfangsteams betreut, welche sie zu ihren Plätzen führen und sich um sie kümmern. Das Stück, das mitten im Publikum aufgeführt wird, beginnt mit einem Orchester und Liedern, Überraschungen für die Kinder und Durchsagen an den Mikrofonen. Aus diesem Anfang heraus entwickelt sich eine mehrschichtige akustische und visuelle Reise. Der Raum verwandelt sich in eine Betriebskantine oder in die Lounge eines Luftschiffes, und plötzlich sind wir Teil einer Hochzeitsfeier unter freiem Himmel im Süden Afghanistans. Wie in einem Kaleidoskop öffnen sich im Lauf dieser magischen Tour unterschiedliche Lebenswelten, die die Realität der Mitwirkenden theatralisch überhöhen und so sichtbar machen. SPIEL UND MUSIK: Chengiz Ahmadi, Jasmin Arnold, Abbott Chrisman, Leyla Coşkun, Boubacar Diallo, Joanna Hediger, Hamid Hussaini, Saphira Jorge, Lara Keel, Hanna Kindai, Nele Koning, Emily Lang, David Mitrovic, Mujeeb Momand, Nadim Naimi, Khalilullah Nazari, Céline Ort, Naqibullah Qandari, Rajab Rahimi, Firuz Rahini, Kashmir Raisi, Murtaza Safdari, Silvia Silberring, János Schlaefli, Florence Schlumberger, Levin Schweighauser & Karimi Tamin PIANIST:IN & DISEUSE: Steela Diamond & X Noëme KONZEPT & REGIE: Astride Schlaefli KOMPOSITION & KEYS: Armelle Scholl SOUNDDESIGN: Christian Kuntner VIDEO: Emiliano Larrea GRAFIK: André Hartmann ELEKTRONIKBAU & MUSIK: David Merz PROJEKTLEITUNG: Christian Kuntner BÜHNE: Stephan Schwendimann BÜHNENBILD & AUSSTATTUNG: Stephan Schwendimann ADMINISTRATION: Florence Schlumberger LICHTDESIGN & TECHNISCHE LEITUNG: Michael Eigenmann BEWEGUNGSCOACH: Vera Silberring
Samstag 18.02.2023, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Aarau
19.02.2023
L' invitation - Le collectif barbare
Astride Schlaefli und Christian Kuntner laden gemeinsam mit ihrem Ensemble aus Jugendlichen verschiedener Herkunft die Zuschauer:innen zu einem ganz eigenen Fest ein, das alle an einem Tisch versammelt und die Alte Reithalle zu einem Ort der Begegnung mit dem Fremden macht. Zu einer angenehmen Hintergrundmusik betritt das Publikum den Saal. Es entdeckt einen einladenden Raum mit Tischen und Bänken, eine Ausstattung, die vielleicht an eine Firmenfeier oder eine Gala zum Jahresende erinnert. Die Zuschauer:innen werden alsbald von charmanten und perfekt organisierten Mitgliedern des Empfangsteams betreut, welche sie zu ihren Plätzen führen und sich um sie kümmern. Das Stück, das mitten im Publikum aufgeführt wird, beginnt mit einem Orchester und Liedern, Überraschungen für die Kinder und Durchsagen an den Mikrofonen. Aus diesem Anfang heraus entwickelt sich eine mehrschichtige akustische und visuelle Reise. Der Raum verwandelt sich in eine Betriebskantine oder in die Lounge eines Luftschiffes, und plötzlich sind wir Teil einer Hochzeitsfeier unter freiem Himmel im Süden Afghanistans. Wie in einem Kaleidoskop öffnen sich im Lauf dieser magischen Tour unterschiedliche Lebenswelten, die die Realität der Mitwirkenden theatralisch überhöhen und so sichtbar machen. SPIEL UND MUSIK: Chengiz Ahmadi, Jasmin Arnold, Abbott Chrisman, Leyla Coşkun, Boubacar Diallo, Joanna Hediger, Hamid Hussaini, Saphira Jorge, Lara Keel, Hanna Kindai, Nele Koning, Emily Lang, David Mitrovic, Mujeeb Momand, Nadim Naimi, Khalilullah Nazari, Céline Ort, Naqibullah Qandari, Rajab Rahimi, Firuz Rahini, Kashmir Raisi, Murtaza Safdari, Silvia Silberring, János Schlaefli, Florence Schlumberger, Levin Schweighauser & Karimi Tamin PIANIST:IN & DISEUSE: Steela Diamond & X Noëme KONZEPT & REGIE: Astride Schlaefli KOMPOSITION & KEYS: Armelle Scholl SOUNDDESIGN: Christian Kuntner VIDEO: Emiliano Larrea GRAFIK: André Hartmann ELEKTRONIKBAU & MUSIK: David Merz PROJEKTLEITUNG: Christian Kuntner BÜHNE: Stephan Schwendimann BÜHNENBILD & AUSSTATTUNG: Stephan Schwendimann ADMINISTRATION: Florence Schlumberger LICHTDESIGN & TECHNISCHE LEITUNG: Michael Eigenmann BEWEGUNGSCOACH: Vera Silberring
Sonntag 19.02.2023, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Aarau
20.02.2023
L' invitation - Le collectif barbare
Astride Schlaefli und Christian Kuntner laden gemeinsam mit ihrem Ensemble aus Jugendlichen verschiedener Herkunft die Zuschauer:innen zu einem ganz eigenen Fest ein, das alle an einem Tisch versammelt und die Alte Reithalle zu einem Ort der Begegnung mit dem Fremden macht. Zu einer angenehmen Hintergrundmusik betritt das Publikum den Saal. Es entdeckt einen einladenden Raum mit Tischen und Bänken, eine Ausstattung, die vielleicht an eine Firmenfeier oder eine Gala zum Jahresende erinnert. Die Zuschauer:innen werden alsbald von charmanten und perfekt organisierten Mitgliedern des Empfangsteams betreut, welche sie zu ihren Plätzen führen und sich um sie kümmern. Das Stück, das mitten im Publikum aufgeführt wird, beginnt mit einem Orchester und Liedern, Überraschungen für die Kinder und Durchsagen an den Mikrofonen. Aus diesem Anfang heraus entwickelt sich eine mehrschichtige akustische und visuelle Reise. Der Raum verwandelt sich in eine Betriebskantine oder in die Lounge eines Luftschiffes, und plötzlich sind wir Teil einer Hochzeitsfeier unter freiem Himmel im Süden Afghanistans. Wie in einem Kaleidoskop öffnen sich im Lauf dieser magischen Tour unterschiedliche Lebenswelten, die die Realität der Mitwirkenden theatralisch überhöhen und so sichtbar machen. SPIEL UND MUSIK: Chengiz Ahmadi, Jasmin Arnold, Abbott Chrisman, Leyla Coşkun, Boubacar Diallo, Joanna Hediger, Hamid Hussaini, Saphira Jorge, Lara Keel, Hanna Kindai, Nele Koning, Emily Lang, David Mitrovic, Mujeeb Momand, Nadim Naimi, Khalilullah Nazari, Céline Ort, Naqibullah Qandari, Rajab Rahimi, Firuz Rahini, Kashmir Raisi, Murtaza Safdari, Silvia Silberring, János Schlaefli, Florence Schlumberger, Levin Schweighauser & Karimi Tamin PIANIST:IN & DISEUSE: Steela Diamond & X Noëme KONZEPT & REGIE: Astride Schlaefli KOMPOSITION & KEYS: Armelle Scholl SOUNDDESIGN: Christian Kuntner VIDEO: Emiliano Larrea GRAFIK: André Hartmann ELEKTRONIKBAU & MUSIK: David Merz PROJEKTLEITUNG: Christian Kuntner BÜHNE: Stephan Schwendimann BÜHNENBILD & AUSSTATTUNG: Stephan Schwendimann ADMINISTRATION: Florence Schlumberger LICHTDESIGN & TECHNISCHE LEITUNG: Michael Eigenmann BEWEGUNGSCOACH: Vera Silberring
Montag 20.02.2023, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Aarau
25.02.2023
Liebe – Die Liebe
Wie in allen Belangen des Lebens ist die Liebe gerade in der Musik ein zentrales Thema und eine treibende Kraft. In acht Konzerten beleuchtet das VI. Pianofestival Aarau die Liebe in verschiedenen Farben, Lichtern und Schatten. Die drei Klavier-Rezitale, gespielt von Teemu Holma, Benjamin Engeli und Marta Meszaros, haben alle einen gemeinsamen Nenner: Robert Schumann. Seine Liebe zur berühmten Pianistin Clara Wieck inspirierte ihn zu seinen Meisterstücken, die der Inbegriff der jugendlichen, romantischen Liebe geworden sind. Vorgetragen werden auch weitere Ecksteine der Klaviermusik, wie Brahms’ Paganini-Variationen und die «Mondschein-Sonate» von Beethoven. Clara Schumann bearbeitete das berühmte Klavierquintett von Robert Schumann für Klavier zu vier Händen. Diese sehr selten gespielte Bearbeitung und Brahms’ Variationen über ein Thema von Schumann spielt das Klavierduo Junko und Teemu Holma im dritten Konzert am 12. Februar 2023. Johannes Brahms hatte eine sehr nahe und innige Beziehung zu Robert und Clara Schumann und in seinen Schumann-Variationen spürt man die grosse Trauer des traurigen Schicksals seines lieben Freundes. Ein ganzes Programm zum Thema «Liebe» ist gewidmet für die Oboe und Oboe d’amore. Sergio Simón Álvarez, Solo-Oboist der Argovia Philharmonic, spielt ein Konzert mit Junko Holma. Die Liebe in düsteren Farben, verloren und verzweifelt. Welches Stück könnte das besser präsentieren als die Winterreise von Franz Schubert. Vorgetragen wird sie vom berühmten finnischen Bariton Petteri Falck und dem Pianisten Teemu Holma. Das Cello-Wunder aus Salzburg, Sarah Moser und die Pianistin Sophie Holma verleihen eine kammermusikalische Note zum Festival. Kennengelernt haben sich die jungen Künstlerinnen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie beide studierten. Sie spielen zwei Meisterwerke der Cello-Literatur, nämlich eine Sonate von Beethoven und eine von Prokofiev. Das letzte Konzert des Festivals wird vom Aarauer Kammerchor C21 mit dem Dirigenten Michael Schraner vorgetragen. Sie singen Schweizer Volkslieder und das Klavierduo Holma bringt ihren Beitrag zur Heimatliebe mit den Ländlern «Vom Luzerner See» und Walzern von Hans Huber. Vier Konzerte um 14:30 Uhr / 16.15 Uhr/ 18:00 Uhr/ 19:45 Uhr
Samstag 25.02.2023, 13:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
26.02.2023
Stephan Siegrist
Es ist ein unvergessliches Wildnis-Abenteuer, das der Bergsteiger Stephan Siegrist gemeinsam mit zwei Freunden im chilenischen Teil Patagoniens erlebt. Zwei Monate verbringt er in einer kaum erforschten Gebirgsregion, trotz Stürmen und völliger Abgeschiedenheit gelingen dem Team mehrere Erstbesteigungen. Wenig später klettert er mit Thomas und Alexander Huber im Schatten des Eigers und ringt im Indischen Teil des Himalaya um Leben und Tod. Es gibt sie noch, die völlig abgelegenen Gebirgsregionen im chilenischen Patagonien. Gemeinsam mit den Bergsteigern Nicolas Hojac und Lukas Hinterberger lässt sich Stephan Siegrist mit dem Boot an einem abgelegenen Fjord absetzen, wandert tagelang durch den Busch und errichtet schliesslich eine primitive Holzhütte, die für die nächsten Wochen als Basislager dienen soll. Die folgende Expedition wird zur echten Herausforderung, als die ersten Stürme auftreten und dem Team bewusst wird, dass es im Ernstfall keine Rettungsmöglichkeit gibt. Ein lang ersehntes Projekt an der Eiger Nordwand, das Siegrist mit Thomas und Alexander Huber umsetzen will, wird zunächst durch Covid-Massnahmen und dann durch schlechtes Wetter zur echten Tortur. Als die Bedingungen sich zu bessern scheinen, erleidet das internationale Team plötzlich einen Zwischenfall und muss abseilen. Mehr Glück scheint Siegrist im indischen Garhwal-Himlaya zu haben, wo er mit Jonas Schild, Nicolas Hojac und Andi Schnarf klettert. Dort gibt es noch grosse bergsteigerische Aufgaben, von denen man im Alpenraum nur träumen kann. Alles scheint perfekt zu funktionieren, bis es plötzlich um Leben und Tod geht. Seit fast 30 Jahren lebt Stephan Siegrist als Berufsbergsteiger seine Passion in den höchsten und anspruchsvollsten Bergen der Welt aus. Sein neuer Vortrag erzählt von den witzigen, schwierigen und gefährlichen Momenten im Leben des Extrembergsteigers.
Sonntag 26.02.2023, 14:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
26.02.2023
Pfad-Finder
Harald Philipps Reise beginnt an den Hausgipfeln der Alpen und führt in die entlegensten Landschaften der Welt: Von vereisten Vulkanen in Sibirien über die höchsten Pässe des Himalaya bis ins diktatorische Nordkorea. Dabei geht es in seinem Vortrag nicht um «höher, schneller, weiter», sondern um anspruchsvolle und authentische Radreisen, die den Zuschauern das Gefühl geben, sie seien live dabei. Nur der Fahrtwind fehlt. Dolpo ist die unbekannteste Region Nepals. Vor Haralds Mountainbike war hier noch kein Fahrzeug. Sein Rad ist für ihn wie ein Körperteil: Ein Sinnesorgan um die Welt zu erfahren. Nicht nur in Dolpo macht sich Harald auf, neue Wege zu finden: Auf Kamtschatka erleben Harald und seine Mutter, wie ein rückständiges Frauenbild das grösste Hindernis bei der Skibesteigung eines aktiven, 5000 Meter hohen Vulkans werden kann. In Nordkorea wird ihm bewusst, dass beim Mountainbiken im unfreiesten Land der Welt mehr erlaubt ist als in seiner Tiroler Heimat. Im Karwendel lässt er sein Publikum mittels Helmkameras in Abgründe blicken, die oft direkt neben seinen Reifen in beängstigende Tiefe führen. Luftaufnahmen mit Drohnen lassen die Betrachter schwerelos über die Höhen des Himalaya schweben. PFAD-FINDER ist eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Wendepunkten, Humor und Selbstironie. Ein Vortrag voller Kontraste, motiviert von der Neugier auf das Unbekannte. Über Grenzen, die es zu respektieren gilt, und darüber, was Freiheit eigentlich bedeutet. Harald begeistert Mountainbiker, Bergsportler, Reise- und Naturfans und stiftet sie an, ausgetretene Wege zu verlassen und spielerisch neue Pfade zu finden.
Sonntag 26.02.2023, 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
28.02.2023
America
Abo Konzert Nr. 3: Bei der vom Hochrhein Musikfestival ins Leben gerufenen Konzertreihe Klassik Sterne Aarau glänzen die Stars. Denn seit der Saison 2016/17 holen die Künstlerische Leiterin Sol Gabetta und der Kulturmanager Christoph Müller hochkarätige Klassikstars nicht nur nach Rheinfelden (Klassik Sterne Rheinfelden), sondern auch nach Aarau. Am Dienstag, den 28. Februar 2023 ist der Stargeiger Daniel Hope gemeinsam mit dem Pianisten Jacques Ammon um 19.30 Uhr zu Gast im Kultur & Kongresshaus Aarau. In seinem neuen Programm erkundet der Stargeiger die Diversität amerikanischer Musik in atemberaubenden neuen Bearbeitungen von Werken aus Klassik und Jazz, die von George Gershwin, Aaron Copland, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Florence Price, Duke Ellington, Sam Cooke und Samuel A. Ward stammen. Als künstlerischer Leiter des New Century Chamber Orchestra in San Francisco hat Hope einen engen Bezug zur amerikanischen Kulturlandschaft und dies wird nun auf seinem Programm «America» durch vielfältige und faszinierende Werke musikalisch erlebbar. «In jüngster Zeit gibt es eine starke Bewegung mit dem Ziel, afro-amerikanische Komponisten wiederzubeleben und neu zu entdecken, etwa Florence Price oder William Grant Still. Es gibt noch viele andere Komponisten, deren Geschichten erst heute erzählt werden», sagt Hope. Mit diesem Programm fasziniert Hope einmal mehr durch einen exzellent musizierten Dialog zwischen Jazz und Klassik.
Dienstag 28.02.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
02.03.2023
Die Schöne und das Biest - das Musical
Ungeheuer schön: In seinem Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“, wird eindrucksvoll die berührende Geschichte über die wahre Liebe erzählt. Gefühlvolle Eigenkompositionen und viel Poesie entführen gemeinsam mit Witz und Emotion in die Welt dieses bezaubernden Märchens – ein Live-Erlebnis für die ganze Familie! Das für seine fantasievollen Musicals bekannte Theater Liberi präsentiert das französische Volksmärchen in einer zeitgemäßen und unterhaltsamen Fassung. Ein bestens ausgebildetes Ensemble begeistert das Publikum mit abwechslungsreichen Choreografien zu romantischen Balladen und poppigen Songs mit Hitpotenzial. Auf der Bühne entsteht eine märchenhafte Kulisse: das wandelbare Bühnenbild wechselt zwischen Belles Zuhause und dem verzauberten Schloss, das mit den traumhaften Kostümen um die Wette funkelt. Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen schon das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflössendes Biest verwandelt hat. Als sich eines Tages ein armer Kaufmann in den Schlossgarten verirrt und dort eine Rose pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verwunschenen Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Donnerstag 02.03.2023, 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
04.03.2023
Die Ereignisse
Claire ist Seelsorgerin, und bis vor kurzem leitete sie einen multikulturellen Chor. Ein traumatisches Ereignis zog ihr jedoch buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nun versucht Claire, das Geschehene zu verarbeiten und stösst dabei an ihre Grenzen. David Greigs Text voller Einfühlungsvermögen stellt die Frage, wie Zuversicht auch angesichts des Grauens möglich sein kann. In Claires Chor hatten Menschen unterschiedlichen Alters, Lebenswege und Herkunftsländer zusammen gefunden. Eines Tages erschien ein Junge zur Probe, er hatte eine Waffe dabei. Als das Magazin der Waffe leergeschossen war, überlebten Claire und einige einzelne Chormitglieder nur mit viel Glück. Claire findet zunächst nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Ihre Gedanken drehen sich ausschliesslich um das Warum und sie versucht wie besessen, den Jungen zu verstehen. Nur wenn sie einen Grund für die Ereignisse findet, kann alles, woran sie mal geglaubt hat, wieder Sinn ergeben. Egal, mit wem sie spricht, immer sieht sie den Täter vor ihrem inneren Auge, bis sie ihm schliesslich im Gefängnis gegenübersteht. «Ein kraftvolles Stück über nicht eine, sondern viele verlorene Seelen. Es geht um Trauer, Wut und Rache, aber auch um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, was uns trennt und was uns menschlich macht.» The Guardian MIT: Florian Steiner & Kathrin Veith. KORREPETITION Sonja Füchslin. REGIE: Jasmin Hoch. MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein. DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting. KOSTÜME: Susanne Boner. LICHT & BÜHNE: Nik Friedli. REGIEASSISTENZ: Emanuel Steffen. PRODUKTIONSLEITUNG: Anna Byland.
Samstag 04.03.2023, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Aarau
05.03.2023
Die Ereignisse
Claire ist Seelsorgerin, und bis vor kurzem leitete sie einen multikulturellen Chor. Ein traumatisches Ereignis zog ihr jedoch buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nun versucht Claire, das Geschehene zu verarbeiten und stösst dabei an ihre Grenzen. David Greigs Text voller Einfühlungsvermögen stellt die Frage, wie Zuversicht auch angesichts des Grauens möglich sein kann. In Claires Chor hatten Menschen unterschiedlichen Alters, Lebenswege und Herkunftsländer zusammen gefunden. Eines Tages erschien ein Junge zur Probe, er hatte eine Waffe dabei. Als das Magazin der Waffe leergeschossen war, überlebten Claire und einige einzelne Chormitglieder nur mit viel Glück. Claire findet zunächst nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Ihre Gedanken drehen sich ausschliesslich um das Warum und sie versucht wie besessen, den Jungen zu verstehen. Nur wenn sie einen Grund für die Ereignisse findet, kann alles, woran sie mal geglaubt hat, wieder Sinn ergeben. Egal, mit wem sie spricht, immer sieht sie den Täter vor ihrem inneren Auge, bis sie ihm schliesslich im Gefängnis gegenübersteht. «Ein kraftvolles Stück über nicht eine, sondern viele verlorene Seelen. Es geht um Trauer, Wut und Rache, aber auch um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, was uns trennt und was uns menschlich macht.» The Guardian MIT: Florian Steiner & Kathrin Veith. KORREPETITION Sonja Füchslin. REGIE: Jasmin Hoch. MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein. DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting. KOSTÜME: Susanne Boner. LICHT & BÜHNE: Nik Friedli. REGIEASSISTENZ: Emanuel Steffen. PRODUKTIONSLEITUNG: Anna Byland.
Sonntag 05.03.2023, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Aarau
07.03.2023
Die Ereignisse
Claire ist Seelsorgerin, und bis vor kurzem leitete sie einen multikulturellen Chor. Ein traumatisches Ereignis zog ihr jedoch buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nun versucht Claire, das Geschehene zu verarbeiten und stösst dabei an ihre Grenzen. David Greigs Text voller Einfühlungsvermögen stellt die Frage, wie Zuversicht auch angesichts des Grauens möglich sein kann. In Claires Chor hatten Menschen unterschiedlichen Alters, Lebenswege und Herkunftsländer zusammen gefunden. Eines Tages erschien ein Junge zur Probe, er hatte eine Waffe dabei. Als das Magazin der Waffe leergeschossen war, überlebten Claire und einige einzelne Chormitglieder nur mit viel Glück. Claire findet zunächst nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Ihre Gedanken drehen sich ausschliesslich um das Warum und sie versucht wie besessen, den Jungen zu verstehen. Nur wenn sie einen Grund für die Ereignisse findet, kann alles, woran sie mal geglaubt hat, wieder Sinn ergeben. Egal, mit wem sie spricht, immer sieht sie den Täter vor ihrem inneren Auge, bis sie ihm schliesslich im Gefängnis gegenübersteht. «Ein kraftvolles Stück über nicht eine, sondern viele verlorene Seelen. Es geht um Trauer, Wut und Rache, aber auch um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, was uns trennt und was uns menschlich macht.» The Guardian MIT: Florian Steiner & Kathrin Veith. KORREPETITION Sonja Füchslin. REGIE: Jasmin Hoch. MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein. DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting. KOSTÜME: Susanne Boner. LICHT & BÜHNE: Nik Friedli. REGIEASSISTENZ: Emanuel Steffen. PRODUKTIONSLEITUNG: Anna Byland.
Dienstag 07.03.2023, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Aarau
08.03.2023
Die Ereignisse
Claire ist Seelsorgerin, und bis vor kurzem leitete sie einen multikulturellen Chor. Ein traumatisches Ereignis zog ihr jedoch buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Nun versucht Claire, das Geschehene zu verarbeiten und stösst dabei an ihre Grenzen. David Greigs Text voller Einfühlungsvermögen stellt die Frage, wie Zuversicht auch angesichts des Grauens möglich sein kann. In Claires Chor hatten Menschen unterschiedlichen Alters, Lebenswege und Herkunftsländer zusammen gefunden. Eines Tages erschien ein Junge zur Probe, er hatte eine Waffe dabei. Als das Magazin der Waffe leergeschossen war, überlebten Claire und einige einzelne Chormitglieder nur mit viel Glück. Claire findet zunächst nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Ihre Gedanken drehen sich ausschliesslich um das Warum und sie versucht wie besessen, den Jungen zu verstehen. Nur wenn sie einen Grund für die Ereignisse findet, kann alles, woran sie mal geglaubt hat, wieder Sinn ergeben. Egal, mit wem sie spricht, immer sieht sie den Täter vor ihrem inneren Auge, bis sie ihm schliesslich im Gefängnis gegenübersteht. «Ein kraftvolles Stück über nicht eine, sondern viele verlorene Seelen. Es geht um Trauer, Wut und Rache, aber auch um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, was uns trennt und was uns menschlich macht.» The Guardian MIT: Florian Steiner & Kathrin Veith. KORREPETITION Sonja Füchslin. REGIE: Jasmin Hoch. MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein. DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting. KOSTÜME: Susanne Boner. LICHT & BÜHNE: Nik Friedli. REGIEASSISTENZ: Emanuel Steffen. PRODUKTIONSLEITUNG: Anna Byland.
Mittwoch 08.03.2023, 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Aarau
11.03.2023
Mischn Impossible – Abenteuer, die die Welt nicht braucht
Zwei Filmemacher und Comedians aus Ostdeutschland, deren Eltern einst vom «kapitalistischen Ausland» träumten, kommen auf eine wahnwitzige Idee: Mit einem umgebauten DDR-Gefährt, das selbst unter eingefleischten Ossis für Kopfschütteln sorgt, wollen sie zum äussersten Zipfel Portugals reisen, um dort klettern und surfen zu gehen. Ihr Vortrag gewann die «Beste Story» an den Discovery Days und ist das skurrilste Abenteuer im Explora-Programm. Nach dem Motto «Wir wollen reisen wie unsere Eltern, nur grenzenlos» starten Johannes Kürschner und Franz Müller auf einen unvergesslichen Trip in den Wilden Westen, bis zur Atlantikküste. Ihr dreirädriges Gefährt auf Basis eines Krankenrollstuhls ist bepackt mit Surfbrettern, Kletterausrüstung, drei Unterhosen, zehn Litern Gemisch-Öl, Energydrinks und Magnesiumkapseln. Letztere sollen gegen die Muskelkrämpfe helfen, die man beim Lenken dieses schwer zu reitenden Mustangs bekommt. Mit maximal 60 km/h ging es voran. An der spanischen Westküste angekommen, besuchen sie einen schönen Surf- und Kletterspot nach dem anderen. Jede Reiseetappe ist geprägt von Zwischenfällen und Pannen, doch treu dem Motto «Fortschritt durch Technik» ist für ausreichend Ersatzteile im Handgepäck gesorgt. Das Ziel liegt ganz im Süden: «Wir müssen nach Cabo de São Vicente, zur letzten Bratwurst vor Amerika!» Dorthin, wo keine Strasse weitergeht, weder nach Süden noch nach Westen. Feuchtfröhlich und körperlich geschunden feiern sie die Ankunft an ihrem Ziel. Einzig der Gedanke, diesen motorisierten Rollstuhl wieder in die Heimat zu fahren, sorgt zunehmend für Unmut.
Samstag 11.03.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
11.03.2023
Kety Fusco (CH) + Arthur Hnatek (CH)
Kety Fusco schloss ihr Studium der klassischen Harfe am Konservatorium in Italien im Alter von 21 Jahren ab und widmete sich danach der elektronischen/neoklassischen Komposition mit ihrer untrennbaren elektrischen Harfe. Sie wurde für 3 Kategorien (Electro- Dance Award / Best Emerging Talent Award / Creative Award) während der letzten SLT Awards- MUMA in Bern nominiert und wurde eingeladen, ihre Kompositionen im prestigeträchtigen Saal des Bundeshauses in Bern zu spielen. Sie eröffnete auch das Filmfestival von Locarno mit einer originellen Transkription der Schweizer Nationalhymne. Kety Fusco veröffentlichte ihr Album DAZED im Mai 2020, mitten in der globalen Pandemie und trotz des Abbruchs der weltweiten Live-Tournee, wurde sie eingeladen, eine Transkription von Morricone in einem der größten italienischen Tempel, der Arena di Verona, aufzuführen. Der in Zürich lebende elektronische Musiker und Produzent Arthur Hnatek ist einer der kreativsten Schlagzeuger der Schweiz. Bekannt für seine inspirierende Diskografie und seine Live-Konzerte mit Schlagzeug, elektronischen Maschinen und modularen Synthesizern, ist der 32-jährige Musiker weltweit für seine Arbeit an der Seite von Innovatoren, aber auch für seine Produktionen (gespielt von vielen DJs und sogar BBC6) bekannt. Der produktive und unaufhaltsame Hnatek ist dieses Jahr mit einer Reihe eklektischer neuer Tracks mit clubbigen und doch komplexen Texturen zurück. Seine neue Single "Nerdy" ist ein essentieller, technischer, sprunghafter und hypnotischer Rhythmuszug mit einem britischen Overmono-Feeling und (vielleicht) verlockend für Squarepusher-Fans. Inspirierend!
Samstag 11.03.2023, 19:30 Uhr bis 01:00 Uhr
Aarau
17.03.2023
USA – Kalifornien, Nevada, Utah, Colorado, Arizona
Sie meinen, der Wilde Westen sei Geschichte? Weit gefehlt! In seiner neuen Multivision durchstreift Dirk Schäfer die berühmten Nationalparks in Kalifornien, die einsamen Wüstenregionen in Arizona und zahlreiche weitere Hotspots im Südwesten der USA. Zwischen Rocky Mountains, Grand Canyon und Death Valley begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, die alle auf ihre Weise den Traum eines freien Landes in einer immer enger vernetzten Welt leben. Von der fantastischen Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco steuert der Fotograf und Filmemacher Dirk Schäfer in die entlegensten Regionen des Südwestens der USA. Tagelang ist er im glühend heissen Death Valley unterwegs, um die Naturwunder der wandernden Steine und der bizarren Erosionslandschaften zu dokumentieren. Am Grand Canyon sucht er selten besuchte Orte auf, um neue Perspektiven auf eine der grössten Schluchten der Erde zu gewinnen. Er folgt dem Colorado River auf seinem spektakulären Weg von den tiefverschneiten Gipfeln der Rocky Mountains bis zur Grenze nach Mexiko und erlebt eine selten gewordene Wildnis in ihrer vollen Schönheit. Die Bewohner dieser Regionen schenken ihm Einblick in die Vielfalt ihres Lebens: abenteuerlich, melancholisch, skurril, manchmal weltfremd und dennoch sympathisch. Wie auf all seinen Reisen ist Dirk Schäfer mit dem Motorrad unterwegs. Es bringt ihn an Orte, die sonst nur schwer zugänglich sind, gleichzeitig bedeutet eine solche Reise stets auch die Beschränkung auf das Nötigste. Dennoch gelingt es dem renommierten Fotografen, eindrucksvolle Bilder und packende Videos mitzubringen, die Unbekanntes vertraut machen und das vermeintlich Bekannte in völlig neuem Licht erscheinen lassen.
Freitag 17.03.2023, 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Aarau
25.03.2023
Kantiball 2023
Wir freuen uns, mit euch am 25. März einen weiteren legendären Ball zu feiern. Für alle Kantischüler:innen ein absolutes Muss – und auch für alle von FMS, WMS, Berufsschulen usw. der jährliche Place to be! Ab 21.00 öffnen wir die Tore des KIFF Aarau und geben den Blick auf den diesjährigen Ballpalast frei. Das Kantiball-Dekoteam tüftelt wie jedes Jahr am extravaganten Lichtkonzept und den Dekorationen, während die DJs ihre Sammlungen nach den besten tanzbaren Hits durchkämmen. Selbstverständlich ist auch 2023 alles dabei, was zum Kantiball dazugehört: Fotostudio, diverse Bars, Fumoir-Lounge sowie ein grosszügiger Aussenbereich. Und natürlich Musik: Erstklassige DJs mit aktueller Musik aller Genres im Gepäck stehen am DJ-Pult. Der Ball kommt erneut ausserordentlich tanzbar daher – ihr dürft gespannt sein! Es gilt der Dresscode “festlich elegant”: Ein Hemd, schlichte Hosen und saubere Schuhe sind für alle Männer Pflicht. Bei den Frauen ist ein Abendkleid oder Hosenanzug erwünscht. Bei Fragen zum Dresscode dürft ihr uns gerne bei Facebook oder Instagram kontaktieren. Danke für euer Verständnis, dass wir nur Gästen Einlass gewähren, welche sich an den Dresscode halten. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren für ihr Engagement und Ihre tatkräftige Unterstützung: Ohne sie wäre der Kantiball nicht möglich! Wir wünschen allen Ballbesucher:innen einen unvergesslichen Kantiball.
Samstag 25.03.2023, 20:00 Uhr bis 03:00 Uhr
Aarau
26.03.2023
Iran – Zwei Freunde, zwei Kulturen, eine gemeinsame Reise
Explora Multimediareportage von Thorge Berger und Mehran Khadem-Awal. Zwei befreundete Fotografen reisen in den Iran. Der eine besucht sein Heimatland, das er als weltoffene Hochkultur in Erinnerung hat. Der andere, Thorge Berger, befürchtet einen Schurkenstaat und religiösen Fundamentalismus. Auf der Suche nach Antworten reisen sie gemeinsam durch den Vielvölkerstaat und entdecken Megastädte, abgelegene Bergdörfer, Wüsten, Regenwälder, schneebedeckte Berge und eine Kultur voller Schönheit und Wärme. Jahrtausendealte Traditionen, geschäftiges Treiben in den Metropolen, Wasserfälle und die heisseste Wüste der Welt. Windtürme aus Lehm, gläserne Wolkenkratzer, Gucci-Sonnenbrille, Kopftuch, Persischer Hip-Hop und Koranverse. Sonnenuntergänge über den Windtürmen von Yazd, zeitlose Weisheiten von Hafez und das tiefblaue Meer mit seinen weissen Sandstränden am Persischen Golf. All das ist der Iran! Der in Deutschland lebende Iraner Mehran Khadem-Awal ist schon lange mit dem Reisefotografen Thorge Berger befreundet. Die Erlebnisse auf ihrer 4.000 km langen Reise zeichnen ein faszinierendes und berührendes Bild des Landes. Ihre unterschiedlichen Perspektiven erlauben es, mehr als das Offensichtliche zu sehen, ohne dabei das Offensichtliche zu übersehen. In ungezählten Begegnungen lernen sie Iranerinnen und Iraner mit ihren Wünschen, Sorgen und Hoffnungen kennen. Sie zeigen ein verkanntes Land und erzählen von der aufrichtigen Gastfreundschaft herzlicher Menschen, die trotz aller Widrigkeiten ihre Heimat lieben. Dabei entdecken sie, welche Chancen in der offenen Begegnung zwischen den Kulturen liegen und gewinnen auf diesem Weg auch als Freunde ein tieferes Verständnis füreinander.
Sonntag 26.03.2023, 13:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Aarau
28.03.2023
argovia philharmonic präsentiert: Oliver Schnyder Trio
Werke von Bedřich Smetana und Antonín Dvořák. Mit grosser Freude präsentiert das argovia philharmonic das international renommierte Oliver Schnyder Trio in der einzigartigen Atmosphäre der Alten Reithalle. Dem 2012 gegründeten Klaviertrio – bestehend aus Oliver Schnyder (Klavier), Andreas Janke (Violine) und Benjamin Nyffenegger (Violoncello) – gelang der Durchbruch sogleich, was durch mehrere preisgekrönte CD-Aufnahmen belegt ist. Für ihr Debut in der Alten Reithalle stellen die drei Musiker ein böhmisches Programm mit zwei Werken ihrer neusten CD zusammen. Sie spielen das Klaviertrio g-Moll op. 15 von Bedřich Smetana und Antonín Dvořáks Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 («Dumky»). Smetana schrieb das Trio zu Ehren seiner Tochter, die in früher Kindheit verstorben ist. Entsprechend ist das Werk geprägt von Wut und Trauer. Das «Dumky»-Trio führt den Abend jedoch in ein positives Licht: Aus sechs Dumkas bestehend, bewegt es sich zwischen langsam-schwermütigen und schnell-ausgelassenen Charakteren. Ein Konzerterlebnis mit dramatischen, gefühlsvollen und heiteren Gefühlen ist garantiert. Mitwirkende: Oliver Schnyder Trio Oliver Schnyder, Klavier Andreas Janke, Violine Benjamin Nyffenegger, Violoncello Programm: Bedřich Smetana (1824 – 1884) Klaviertrio g-Moll op. 15 Antonín Dvořák (1841 – 1904) Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 «Dumky»
Dienstag 28.03.2023, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Aarau
31.03.2023
Company MEK/ Muhammed Kaltuk: Father Politics
Muhammed Kaltuk ist der Shooting-Star des zeitgenössischen Urban Dance, sein Stil die authentische Tanzsprache einer jungen, zornigen Generation. In seinem preisgekrönten Tanzstück «Father Politics» demaskiert seine Company MEK die Emotionalisierung der Politik durch die Meinungsmache und Polarisierung politischer Werbekampagnen. Muhammed Kaltuk bringt in den unendlich vielfältigen Formen des Streetdance das bedrohte Lebensgefühl der jungen Menschen auf die Bühne. «Father Politics» entlarvt die Angeber-Posen der aalglatten Politstars. Das Stück zeigt den Abgrund zwischen lächelnder Fassade und innerer Korruption, die Definition von Menschen allein über ihr Äusseres und die neue Hetze gegen alles Fremde. Der Schweizer mit türkischen Wurzeln Muhammed Kaltuk und seine blutjunge Company setzen auf Diversität, sie stellen die verfälschten Wahrheiten der «Politik der Väter» bloss – oft mit einem ironischen Unterton, aber auch in extremen Szenen der Erschöpfung und Angst. Zu Rap-Songs und Protestliedern entwickelt der Tanz schlagkräftige Bilder und bebt in der Energie einer Generation, die sich zur Wehr setzt. «In einem ekstatischen Reigen aus hochstehenden, kraftvollen Solos und der geballten Energie von perfekt synchronisierten Gruppenelementen tanzt sich die Company zur Höchstform und demaskiert politische Denkmuster.» Basellandschaftliche Zeitung Mit: Sarafina Beck, Moa Bomolo, Sophie-Chioma Gerber, Egon Gerber, Fabienne Guldimann, Muhammed Kaltuk, Schanika Mohn, Malin Schuler, Witthawat Tonja & Manuel Janick von Arx Choreografie: Muhammed Kaltuk Dramaturgie: Cindy Jänicke Musikalische Einrichtung: Tobias Herzog (Clockworked) Bühne & Kostüme: Kevin Peterhans Lichtkonzept & Technik: Daniel Tschanz Koproduktion mit: Kaserne Basel & COLOURS Internationales Tanzfestival Stuttgart Wenig Sprache (Schweizerdeutsch) | Ab 14 Jahren
Freitag 31.03.2023, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Aarau
25.04.2023
Counterparts (CAN)
Counterparts aus Hamilton, Ontario, sind wie viele ihrer kanadischen Amtskollegen etwas kopflastiger, etwas vertrackter, etwas verspielter, aber dennoch immer groovig, nie nervig, stetig vorwärts und voll auf die Zwölf. Das Debut «Prophets» hatte die Hardcore-Presse denn auch ordentlich aufgewühlt, und die Band hat ziemlich bald tolle Tourneen spielen können, mitunter auch mit Genregrössen wie Stick To Your Guns und Terror. Das neuste Album «A Eulogy for Those Still Here» treibt den Trademark-Sound der Band noch ein bisschen weiter, ist aber so tanzbar wie eh und je. Counterparts sind ganz bestimmt eines der Highlights des diesjährigen Hardcore-Programms. Kublai KhanTX schaffen es in den ersten kurzen Minuten auf "Absolute" eine animalische Brutalität und “Roughness” in ihre Songs zu schreiben, die man sonst nur bei Knocked Loose oder The Acacia Strain findet. Die einen sagen Metalcore, die anderen Hardcore; wir würden viel eher zu einem sehr fiesen, punchigen Hardcore tendieren, der darauf getrimmt ist, die gemeinsten Pits zu provozieren. PALEFACE kennt ihr alle, Switzerland`s finest heavy music! Auch "Fear & Dagger" geht durch die Decke, die Band wächst kontinuierlich und ballert live alles weg. Das gilt auch für Dying Wish welche mit "Fragments of a Bitter Memory" ein dickes Ausrufezeichen gesetzt haben und ununterbrochen auf Tour sind. Das Hardcore Line-Up des Jahres im KIFF, nicht verpassen! By Rüebliland Hardcore
Dienstag 25.04.2023, 17:00 Uhr bis 21:55 Uhr
Aarau
26.04.2023
Baustelle – Ein Abend mit Experten für harte Arbeit
Auf dem Bau und über den Bau gibt es viele Vorurteile, mit denen die acht Spieler des neuen Stückes des Bühne Aarau Ensembles gründlich aufräumen. Sie müssen es wissen, denn sie arbeiten auf dem Bau. ElektrikerInnen verlegen ihre Rohre und fahren ständig zurück ins Magazin, weil sie etwas vergessen haben (wie auch die Sanitäre). Wer Zimmermann lernt, will eh nur ins Büro; MaurerInnen mauern ewig weiter, Bauingenieure wissen alles besser, StrassenbauerInnen erkennt man am Schaufelwurf. Und Gipser sind Souhünd. Oder ist Gipser doch der beste Beruf der Welt? Nach Projekten mit Menschen mit einer Krebsdiagnose («Krebskaraoke»), mit jungen Eltern während des Corona-Lockdowns («Start-21») und mit Betroffenen einer Depressionserfahrung («Dancing in the Dark») geht die Bühne Aarau diesmal dahin, wo noch richtig geschuftet wird. Im Theaterprojekt «Baustelle» stehen acht Männer auf der Bühne, die die rot-weiss abgesperrten Orte seit Jahren kennen. Im Spiel knöpfen sie sich ihren Arbeitsort vor, bauen ihn um, graben tief, lassen ihre Berufe hochleben und erinnern sich ihre erste eigene Baumhütte. Sie geben Einblick in eine nicht unkomplizierte Beziehung zu einem Ort, der kaum jemanden kalt lässt, obwohl man oft friert. Die Spieler reissen Mauern des Schweigens ein und geben Einblick hinter die Fassade. Auf der Baustelle entsteht unsere zukünftige Welt. Es kommen verschiedenste Menschen zusammen, die trotz aller Unterschiedlichkeit etwas Grosses erschaffen. Die acht Spieler berichten, wie dieses Wunder wieder und wieder zustande kommt. «Unsere Gesellschaft hat sich darauf geeinigt, «Auswendig-Lerner» zu bevorzugen, hauptsächlich durch die Notengebung während der ersten 9 Schuljahre: Das heisst: Logisches Denken 33% - Auswendiglernen 100% - als nicht «Auswendiglerner» ist somit nach 9 Jahren Schulschluss. Und genau dies ist unser Problem heute: Die «Auswendiglerner» sind nun Lehrer, Politiker, Banker, Pensionskassenverwalterschmarotzer…» (Zimmermann, 67) Das Bühne Aarau Ensemble ist fester Bestandteil des künstlerischen Programms der Bühne Aarau und nimmt jedes Jahr ein bestimmtes Thema in den Fokus. Dadurch setzt sich das Ensemble immer wieder mit verschiedenen Menschen aus der Bevölkerung neu zusammen. Auf der Bühne stehen «ExpertInnen des Alltags»: BoxerInnen, Feuerwehrfrauen und Männer, Menschen mit Depressionserfahrung. Das Bühne Aarau Ensemble steht unter der künstlerischen Leitung des Theaterpädagogen Jonas Egloff. Die Projekte werden oft in Co-Regie mit GastkünstlerInnen realisiert. Zurzeit tourt noch immer die Produktion «Krebskaraoke», die im Dezember 2020 Premiere feierte, mit grossem Erfolg durch verschiedene Schweizer Theater. Regie führen Robert Baranowski und Benjamin Spinnler. Baranowski arbeitet freischaffend als Schauspieler und Regisseur und bringt reichlich Erfahrung aus der Regiearbeit mit jungen Erwachsenen mit. Spinnler arbeitet freischaffend als Schauspieler und Filmemacher und arbeitete neben seiner künstlerischen Tätigkeit immer wieder als Maurer. Auch Benjamin Küng kann als gelernter Zimmermann eigene Erfahrungen in die Inszenierung einbringen. Von & Mit: Mo Abdifaha, Thomas Flückiger, Samuel Lüscher, Max Metzger-Müller, Dave Schellenberg, Michael Vogler, Saravana Völlmy Oliver Wetzel Regie: Robert Baranowski, Benjamin Spinnler Szenografie: Benjamin Küng Texte & Projektleitung: Jonas Egloff Assistenz: Lorena Cipriano Regulär: CHF 35.00 AHV: CHF 30.00 In Ausbildung/Legi/IV: CHF 20.00 Bühnenschaffende: CHF 15.00
Mittwoch 26.04.2023, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Aarau
28.04.2023
Baustelle – Ein Abend mit Experten für harte Arbeit
Auf dem Bau und über den Bau gibt es viele Vorurteile, mit denen die acht Spieler des neuen Stückes des Bühne Aarau Ensembles gründlich aufräumen. Sie müssen es wissen, denn sie arbeiten auf dem Bau. ElektrikerInnen verlegen ihre Rohre und fahren ständig zurück ins Magazin, weil sie etwas vergessen haben (wie auch die Sanitäre). Wer Zimmermann lernt, will eh nur ins Büro; MaurerInnen mauern ewig weiter, Bauingenieure wissen alles besser, StrassenbauerInnen erkennt man am Schaufelwurf. Und Gipser sind Souhünd. Oder ist Gipser doch der beste Beruf der Welt? Nach Projekten mit Menschen mit einer Krebsdiagnose («Krebskaraoke»), mit jungen Eltern während des Corona-Lockdowns («Start-21») und mit Betroffenen einer Depressionserfahrung («Dancing in the Dark») geht die Bühne Aarau diesmal dahin, wo noch richtig geschuftet wird. Im Theaterprojekt «Baustelle» stehen acht Männer auf der Bühne, die die rot-weiss abgesperrten Orte seit Jahren kennen. Im Spiel knöpfen sie sich ihren Arbeitsort vor, bauen ihn um, graben tief, lassen ihre Berufe hochleben und erinnern sich ihre erste eigene Baumhütte. Sie geben Einblick in eine nicht unkomplizierte Beziehung zu einem Ort, der kaum jemanden kalt lässt, obwohl man oft friert. Die Spieler reissen Mauern des Schweigens ein und geben Einblick hinter die Fassade. Auf der Baustelle entsteht unsere zukünftige Welt. Es kommen verschiedenste Menschen zusammen, die trotz aller Unterschiedlichkeit etwas Grosses erschaffen. Die acht Spieler berichten, wie dieses Wunder wieder und wieder zustande kommt. «Unsere Gesellschaft hat sich darauf geeinigt, «Auswendig-Lerner» zu bevorzugen, hauptsächlich durch die Notengebung während der ersten 9 Schuljahre: Das heisst: Logisches Denken 33% - Auswendiglernen 100% - als nicht «Auswendiglerner» ist somit nach 9 Jahren Schulschluss. Und genau dies ist unser Problem heute: Die «Auswendiglerner» sind nun Lehrer, Politiker, Banker, Pensionskassenverwalterschmarotzer…» (Zimmermann, 67) Das Bühne Aarau Ensemble ist fester Bestandteil des künstlerischen Programms der Bühne Aarau und nimmt jedes Jahr ein bestimmtes Thema in den Fokus. Dadurch setzt sich das Ensemble immer wieder mit verschiedenen Menschen aus der Bevölkerung neu zusammen. Auf der Bühne stehen «ExpertInnen des Alltags»: BoxerInnen, Feuerwehrfrauen und Männer, Menschen mit Depressionserfahrung. Das Bühne Aarau Ensemble steht unter der künstlerischen Leitung des Theaterpädagogen Jonas Egloff. Die Projekte werden oft in Co-Regie mit GastkünstlerInnen realisiert. Zurzeit tourt noch immer die Produktion «Krebskaraoke», die im Dezember 2020 Premiere feierte, mit grossem Erfolg durch verschiedene Schweizer Theater. Regie führen Robert Baranowski und Benjamin Spinnler. Baranowski arbeitet freischaffend als Schauspieler und Regisseur und bringt reichlich Erfahrung aus der Regiearbeit mit jungen Erwachsenen mit. Spinnler arbeitet freischaffend als Schauspieler und Filmemacher und arbeitete neben seiner künstlerischen Tätigkeit immer wieder als Maurer. Auch Benjamin Küng kann als gelernter Zimmermann eigene Erfahrungen in die Inszenierung einbringen. Von & Mit: Mo Abdifaha, Thomas Flückiger, Samuel Lüscher, Max Metzger-Müller, Dave Schellenberg, Michael Vogler, Saravana Völlmy Oliver Wetzel Regie: Robert Baranowski, Benjamin Spinnler Szenografie: Benjamin Küng Texte & Projektleitung: Jonas Egloff Assistenz: Lorena Cipriano Regulär: CHF 35.00 AHV: CHF 30.00 In Ausbildung/Legi/IV: CHF 20.00 Bühnenschaffende: CHF 15.00
Freitag 28.04.2023, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Aarau
30.04.2023
Baustelle – Ein Abend mit Experten für harte Arbeit
Auf dem Bau und über den Bau gibt es viele Vorurteile, mit denen die acht Spieler des neuen Stückes des Bühne Aarau Ensembles gründlich aufräumen. Sie müssen es wissen, denn sie arbeiten auf dem Bau. ElektrikerInnen verlegen ihre Rohre und fahren ständig zurück ins Magazin, weil sie etwas vergessen haben (wie auch die Sanitäre). Wer Zimmermann lernt, will eh nur ins Büro; MaurerInnen mauern ewig weiter, Bauingenieure wissen alles besser, StrassenbauerInnen erkennt man am Schaufelwurf. Und Gipser sind Souhünd. Oder ist Gipser doch der beste Beruf der Welt? Nach Projekten mit Menschen mit einer Krebsdiagnose («Krebskaraoke»), mit jungen Eltern während des Corona-Lockdowns («Start-21») und mit Betroffenen einer Depressionserfahrung («Dancing in the Dark») geht die Bühne Aarau diesmal dahin, wo noch richtig geschuftet wird. Im Theaterprojekt «Baustelle» stehen acht Männer auf der Bühne, die die rot-weiss abgesperrten Orte seit Jahren kennen. Im Spiel knöpfen sie sich ihren Arbeitsort vor, bauen ihn um, graben tief, lassen ihre Berufe hochleben und erinnern sich ihre erste eigene Baumhütte. Sie geben Einblick in eine nicht unkomplizierte Beziehung zu einem Ort, der kaum jemanden kalt lässt, obwohl man oft friert. Die Spieler reissen Mauern des Schweigens ein und geben Einblick hinter die Fassade. Auf der Baustelle entsteht unsere zukünftige Welt. Es kommen verschiedenste Menschen zusammen, die trotz aller Unterschiedlichkeit etwas Grosses erschaffen. Die acht Spieler berichten, wie dieses Wunder wieder und wieder zustande kommt. «Unsere Gesellschaft hat sich darauf geeinigt, «Auswendig-Lerner» zu bevorzugen, hauptsächlich durch die Notengebung während der ersten 9 Schuljahre: Das heisst: Logisches Denken 33% - Auswendiglernen 100% - als nicht «Auswendiglerner» ist somit nach 9 Jahren Schulschluss. Und genau dies ist unser Problem heute: Die «Auswendiglerner» sind nun Lehrer, Politiker, Banker, Pensionskassenverwalterschmarotzer…» (Zimmermann, 67) Das Bühne Aarau Ensemble ist fester Bestandteil des künstlerischen Programms der Bühne Aarau und nimmt jedes Jahr ein bestimmtes Thema in den Fokus. Dadurch setzt sich das Ensemble immer wieder mit verschiedenen Menschen aus der Bevölkerung neu zusammen. Auf der Bühne stehen «ExpertInnen des Alltags»: BoxerInnen, Feuerwehrfrauen und Männer, Menschen mit Depressionserfahrung. Das Bühne Aarau Ensemble steht unter der künstlerischen Leitung des Theaterpädagogen Jonas Egloff. Die Projekte werden oft in Co-Regie mit GastkünstlerInnen realisiert. Zurzeit tourt noch immer die Produktion «Krebskaraoke», die im Dezember 2020 Premiere feierte, mit grossem Erfolg durch verschiedene Schweizer Theater. Regie führen Robert Baranowski und Benjamin Spinnler. Baranowski arbeitet freischaffend als Schauspieler und Regisseur und bringt reichlich Erfahrung aus der Regiearbeit mit jungen Erwachsenen mit. Spinnler arbeitet freischaffend als Schauspieler und Filmemacher und arbeitete neben seiner künstlerischen Tätigkeit immer wieder als Maurer. Auch Benjamin Küng kann als gelernter Zimmermann eigene Erfahrungen in die Inszenierung einbringen. Von & Mit: Mo Abdifaha, Thomas Flückiger, Samuel Lüscher, Max Metzger-Müller, Dave Schellenberg, Michael Vogler, Saravana Völlmy Oliver Wetzel Regie: Robert Baranowski, Benjamin Spinnler Szenografie: Benjamin Küng Texte & Projektleitung: Jonas Egloff Assistenz: Lorena Cipriano Regulär: CHF 35.00 AHV: CHF 30.00 In Ausbildung/Legi/IV: CHF 20.00 Bühnenschaffende: CHF 15.00
Sonntag 30.04.2023, 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Aarau
02.06.2023
Laia Rica: Kaffee mit Zucker?
Die braune Bohne gehört zu unserem Alltag. Was wissen wir wirklich über die Herkunft dieses exotischen Genussmittels? Laia RiCa erzählt mit den Mitteln des Objekttheaters die Geschichte des Kaffeeanbaus und wie ihre eigene Lebensgeschichte untrennbar damit verbunden ist. «Kaffee mit Zucker?» ist ein Stück zwischen Materialperformance und Dokumentartheater. Die beiden Rohstoffe Kaffee und Zucker bestimmen in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend verhandelt Laia RiCa die europäische Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und koloniale Kontinuitäten, die bis in die heutige Zeit fortleben. Die Performerin ist in El Salvador und Deutschland aufgewachsen. In der deutschen Schule in San Salvador erlebte sie, wie nachhaltig der koloniale Habitus bis in die Gegenwart hineinreicht. Diese Erkenntnis sowie die persönliche Erfahrung des Aufwachsens zwischen zwei Kulturen bringt sie in das Stück mit ein und hinterfragt dabei Minderwertigkeits- und Überlegenheitsgefühle. So entsteht aus Kaffeebohnen und Zuckerwatte, aus biografischem Material und historischen Quellen, aus Video-Fragmenten und Live-Musik eine bildstarke, inhaltlich dichte und sinnliche Inszenierung, die auf spielerische Weise die Frage danach stellt, wie wir mit unserem Wissen über globale Ungerechtigkeit umgehen. In Zusammenarbeit mit Home Barista Aarau. Künstlerische Leitung, Text & Spiel: Laia RiCa Dramaturgie und Aussenblick: Antonio Cerezo Live-Musik: Yahima Piedra Córdova Live-Video: Daniela del Pomar Künstlerische Mitarbeit: Leicy Valenzuela Bühnenbild: Marian Nketiah Lichtdesign: Vanessa Farfán Dramaturgische Beratung: Ruschka Steininger Produktionsassistenz: Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti Deutsch (Übertitel auf Spanisch) | Ab 12 Jahren
Freitag 02.06.2023, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Aarau
03.06.2023
Laia Rica: Kaffee mit Zucker?
Die braune Bohne gehört zu unserem Alltag. Was wissen wir wirklich über die Herkunft dieses exotischen Genussmittels? Laia RiCa erzählt mit den Mitteln des Objekttheaters die Geschichte des Kaffeeanbaus und wie ihre eigene Lebensgeschichte untrennbar damit verbunden ist. «Kaffee mit Zucker?» ist ein Stück zwischen Materialperformance und Dokumentartheater. Die beiden Rohstoffe Kaffee und Zucker bestimmen in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend verhandelt Laia RiCa die europäische Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und koloniale Kontinuitäten, die bis in die heutige Zeit fortleben. Die Performerin ist in El Salvador und Deutschland aufgewachsen. In der deutschen Schule in San Salvador erlebte sie, wie nachhaltig der koloniale Habitus bis in die Gegenwart hineinreicht. Diese Erkenntnis sowie die persönliche Erfahrung des Aufwachsens zwischen zwei Kulturen bringt sie in das Stück mit ein und hinterfragt dabei Minderwertigkeits- und Überlegenheitsgefühle. So entsteht aus Kaffeebohnen und Zuckerwatte, aus biografischem Material und historischen Quellen, aus Video-Fragmenten und Live-Musik eine bildstarke, inhaltlich dichte und sinnliche Inszenierung, die auf spielerische Weise die Frage danach stellt, wie wir mit unserem Wissen über globale Ungerechtigkeit umgehen. In Zusammenarbeit mit Home Barista Aarau. Künstlerische Leitung, Text & Spiel: Laia RiCa Dramaturgie und Aussenblick: Antonio Cerezo Live-Musik: Yahima Piedra Córdova Live-Video: Daniela del Pomar Künstlerische Mitarbeit: Leicy Valenzuela Bühnenbild: Marian Nketiah Lichtdesign: Vanessa Farfán Dramaturgische Beratung: Ruschka Steininger Produktionsassistenz: Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti Deutsch (Übertitel auf Spanisch) | Ab 12 Jahren
Samstag 03.06.2023, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Aarau
06.06.2023
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke von Joachim Meyerhoff
Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Enge seiner Heimatstadt, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. Zu seiner eigenen Überraschung besteht er die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule. Der junge Mann zieht, in Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers, bei seinen Grosseltern ein, die hochherrschaftlich in einer alten Villa in bester Lage residieren. Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen der Schauspielausbildung und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtränkten Alltag mit Oma und Opa. Eine schier unendliche Reihung von tragikomischen Ereignissen und aberwitzig skurrilen Begebenheiten in beiden Welten lässt den nach dem Sinn des Lebens suchenden Ich-Erzähler ein ums andere Mal staunend, lernend, aber auch überfordert und gerädert zurück. Die Lücken, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts für ihn aufwartet, sind, wie er feststellt, gewaltig und noch lange nicht gefüllt. Für die Inszenierung von Gil Mehmert wurde das Metropoltheater München mit dem Monika Bleibtreu-Preis für die beste Komödie ausgezeichnet. Mit: Vanessa Eckart, Thorsten Krohn, Oliver Mirwaldt, James Newton, Sophie Rogall, Jakob Tögel, Lucca Züchner Musik: Stefan Noelle Regie: Gil Mehmert Bühne & Kostüme: Christl Wein Licht: Hans-Peter Boden Regieassistenz: Till Kleine-Möller Bühnenassistenz: Sebastian Hofmüller Kostümassistenz: Birgit Waizenegger Bühnenbau: Alexander Ketterer
Dienstag 06.06.2023, 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Aarau
10.06.2023
Thumpasaurus (US)
EPISODE ONE: IN THE BEGINNING THERE WAS THUMP In the beginning there was thump… The primordial groove of the Universe. Thump thumped its way through all things. In the beginning groove was harmony, and harmony was groove, and it was good. Lange vor dem Zeitalter der Menschen durchstreifte der Thumpasaurus die Erde und diente dem Kosmos als Lehrer des Thump. Der Thump durchquerte alle Wesen, und der Thumpasarus half, seine geheime Weisheit an alle empfindungsfähigen und nicht empfindungsfähigen Geschöpfe weiterzugeben. Das war gut so. Als die Zeit verging und die Erde zwischen Perioden großen Friedens und großer Unruhe schwankte, wurde der Thumpasaurus zu einer Bedrohung für die wachsenden Kräfte des Bösen, die, angetrieben von der primären Motivation des Konsumdenkens, versuchten, den Thumpasaurus zu eliminieren. Um die Spezies zu retten und die Güte des Universums zu schützen, flohen die Thumpasaurus von der Erde in die äußeren Bereiche der Raumzeit - obwohl die Thumpasaurus schworen, als Vorboten des Zeitalters des Wiedererwachens auf die Erde zurückzukehren. In ihrem letzten Geschenk an das Bewusstsein der kosmischen Manifestation der Erde und ihrer Wesen schrieben die Thumpasaurus die Geheimnisse des Thump in einem Manuskript aus echtem Troof nieder und vergruben es an einem heiligen, GEHEIMEN Ort (den Appalachen) in der Hoffnung, dass der Thump überleben und künftigen Generationen mit Glück, Liebe und Thump zugute kommen würde. So wie sich Gebäude in Sand verwandelten und Erinnerungen zu Staub wurden, so verschwand auch die uralte Erinnerung an den Thumpasaurus und mit ihnen die Philosophie des Thump.
Samstag 10.06.2023, 18:00 Uhr bis 21:55 Uhr
Aarau
15.06.2023
Beatenberg (SA)
Das in Kapstadt ansässige Trio Matthew Field (Gesang und Gitarre), Robin Brink (Schlagzeug) und Ross Dorkin (Bass) liefert einen einzigartigen Sound, der sich mühelos vom südafrikanischen Mainstream-Pop abhebt. Inspiriert von Poesie und Kunst, ließ sich Matthew Field von einer Skizze des Schweizer Ortes Beatenberg in einem Buch mit Vorträgen des Expressionisten Paul Klee inspirieren. Die klassisch ausgebildeten und lokal inspirierten Musiker gründeten 2008 die Band mit dem ausdrücklichen Wunsch, etwas Neues zu präsentieren. Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The Hanging Gardens of Beatenberg" im Jahr 2014, wurde das Album zu einem Schaufenster für die Möglichkeiten der Popmusik und erkundete Klänge aus aller Welt. Beatenberg brach Rekorde in den Radiocharts und gewann zahlreiche Preise, darunter sieben South African Music Awards. Die Band wurde daraufhin zu Aufnahmen und einer Tournee mit Mumford & Sons in New York und London eingeladen und hatte Auftritte in Later with Jools Holland und The Tonight Show with Jimmy Fallon. Diese Bekanntheit führte dazu, dass die Band einen Vertrag mit Island Records UK unterzeichnete, wo sie ihr letztes Album "12 Views of Beatenberg" veröffentlicht hat. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass Field, Dorkin und Brink Südafrikas erster globaler Pop-Erfolg sein werden - und das mit einem Sound, der in den einheimischen Stilen ihres Heimatlandes verwurzelt ist und sich unaufhaltsam in die Zukunft bewegt.
Donnerstag 15.06.2023, 17:00 Uhr bis 21:55 Uhr